„Zum jetzigen Zeitpunkt ist es verfrüht, Schlussfolgerungen zu ziehen. Zunächst müssen die Polizeidienste ihre Ermittlungen durchführen können, um die genaue Art und Herkunft dieser Warnungen festzustellen“, betonte Crucke.
Mindestens 20 Flüge betroffen
Falsche Bombenalarme hatten den europäischen Flugverkehr beeinträchtigt. Mehrere Passagiermaschinen mussten von Kampfjets eskortiert werden, darunter Flüge aus Italien mit Ziel Bulgarien und Tschechien.
Auch ein Flug aus Warschau zum Flughafen Brüssel-Zaventem war von einer entsprechenden Warnung betroffen. Nach Angaben mehrerer Behörden und Fluggesellschaften wurden am Donnerstag mindestens 20 Flüge Ziel solcher Drohungen.
Sicherheitsbehörden beobachten die Lage
Crucke wies darauf hin, dass die Angelegenheit hauptsächlich in den Zuständigkeitsbereich des Innenministers falle. Er habe diesen gebeten, ihn über den Fortgang der Ermittlungen und mögliche notwendige Maßnahmen auf dem Laufenden zu halten.
Dabei gehe es insbesondere um Schritte, die von Fluggesellschaften, Flughafenbetreibern oder der belgischen Flugsicherung Skeyes ergriffen werden müssten.
„Wir verfolgen die Situation sehr genau. Skeyes, die Generaldirektion Luftverkehr (DGTA) und die Flughafenbetreiber sind vollständig mobilisiert. Im Rahmen der jeweiligen Zuständigkeiten wird alles unternommen, um die Sicherheit des Luftverkehrs in Belgien zu gewährleisten“, erklärte der Minister abschließend. (belga/rt)

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