Ein Schwerpunkt liegt auf dem Aktivtourismus. Rad- und Wanderwege sollen stärker miteinander verbunden werden. Zudem wollen beide Partner Natur- und Kulturerbe gemeinsam vermarkten. Vorgesehen sind unter anderem grenzüberschreitende Themenrouten und eine Aufwertung des Europadenkmals am Dreiländerpunkt. Gemeinsame Werbung soll insbesondere die Themen Natur, Wandern und Radfahren hervorheben.
Weitere Handlungsfelder sind nachhaltiges Reisen, barrierefreie und inklusive Angebote sowie der Austausch über digitale Lösungen im Tourismus. Auch historische Orte und Gedenkstätten sollen enger verknüpft werden. Die Partner planen zudem eine stärkere Zusammenarbeit in der Aus- und Weiterbildung sowie regelmäßige Netzwerktreffen der touristischen Akteure. Gemeinsame europäische Projekte, insbesondere über das Interreg-Programm, sollen zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.
„Unsere Zusammenarbeit muss für die Menschen konkret spürbar werden“, erklärte Freches. Es gehe darum, Regionen und touristische Angebote besser zu verbinden und Vorteile für Gäste und Einheimische zu schaffen. Delles hob hervor, dass der Erfahrungsaustausch die Attraktivität beider Regionen steigern solle. Die Umsetzung eines Großteils der Vorhaben liegt bei der Tourismusagentur Ostbelgien und Luxembourg for Tourism. Sie sollen Projekte entwickeln und ihre Netzwerke einbringen. Der Plan orientiert sich an den Tourismusstrategien „Ostbelgien 2040“ und „Mënschen, Regiounen an Ekonomie“. (red/svm)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren