Vélo d’Or: Zwei Belgier hoffen auf prestigeträchtigen Radsportpreis

<p>Remco Evenepoel gehört erneut zu den Anwärtern auf den prestigeträchtigen Vélo d’Or.</p>
Remco Evenepoel gehört erneut zu den Anwärtern auf den prestigeträchtigen Vélo d’Or. | Foto: belga

Wie die Organisatoren am Donnerstag bekanntgaben, gehören insgesamt zehn Fahrer zum Kreis der Nominierten. Neben Evenepoel, Van Aert und Pogacar sind dies der Mexikaner Isaac Del Toro, der Österreicher Felix Gall, der Spanier Enric Mas, der US-Amerikaner Brandon McNulty, der Franzose Paul Seixas, der Niederländer Mathieu van der Poel und der Däne Jonas Vingegaard.

Pogacar jagt historischen vierten Triumph

Die Favoritenrolle liegt einmal mehr bei Pogacar. Der Slowene hat den Vélo d’Or bereits dreimal gewonnen – 2021, 2024 und 2025. Mit einem weiteren Erfolg könnte er den Rekord des Spaniers Alberto Contador einstellen, der ebenfalls viermal ausgezeichnet wurde.

Auch Belgien hat in der Geschichte des seit 1992 vergebenen Preises bereits mehrere Sieger hervorgebracht. Johan Museeuw gewann 1996, Tom Boonen 2005 und Philippe Gilbert 2011. Zuletzt setzte sich 2022 Remco Evenepoel durch.

Für Evenepoel und Van Aert bietet sich in diesem Jahr zudem eine zweite Chance auf eine Auszeichnung. Beide sind auch für den Preis des besten Klassikerspezialisten nominiert. Dort treffen sie erneut auf Pogacar, Seixas und Van der Poel.

Merlier und Philipsen hoffen auf neuen Sprinterpreis

Belgien ist auch in einer weiteren Kategorie prominent vertreten. Mit Tim Merlier und Jasper Philipsen stehen gleich zwei belgische Profis auf der Kandidatenliste für den erstmals vergebenen Preis des besten Sprinters. Ihre Konkurrenten sind der Brite Matthew Brennan, der Franzose Paul Magnier und der Italiener Jonathan Milan.

Kopecky nicht für Hauptpreis nominiert

Bei den Frauen muss Lotte Kopecky auf eine weitere Auszeichnung mit dem Vélo d’Or verzichten. Die Belgierin, die unter anderem Mailand–Sanremo gewann, gehört nicht zu den zehn Nominierten für den Hauptpreis.

Zu den Kandidatinnen zählen die Französin Juliette Berthet, die Spanierin Paula Blasi, die Mauritierin Kim Le Court-Pienaar, die Italienerin Elisa Longo Borghini, die Deutsche Antonia Niedermaier, die Polin Kasia Niewiadoma-Phinney und die Schweizerin Marlen Reusser.

Hinzu kommen drei Niederländerinnen: Anna van der Breggen, Lorena Wiebes und die als Favoritin gehandelte Demi Vollering.

Auch Vorjahressiegerin Pauline Ferrand-Prévot fehlt nach einer enttäuschenden Saison auf der Liste. Kopecky darf sich allerdings noch Hoffnungen auf den Preis für die beste Klassikerfahrerin machen, für den sie nominiert wurde.

Wer die begehrten Trophäen erhält, entscheidet sich am 28. November. Dann werden die Gewinner bei einer feierlichen Zeremonie in Monaco bekannt gegeben. (belga/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment