Durch die Zeitumstellung fällt der abendliche Berufsverkehr wieder verstärkt in die Dämmerung. Gerade dann sind Wildtiere wie Rehe, Hirsche und Wildschweine besonders aktiv.
Vor allem in den frühen Morgenstunden zwischen 6 und 9 Uhr sowie am späten Nachmittag und Abend ist deshalb erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Besonders auf Straßen durch Waldgebiete und entlang von Feldern müssen Autofahrer jederzeit mit plötzlich querendem Wild rechnen.
Die Polizei rät dazu, die Geschwindigkeit anzupassen und vorausschauend zu fahren. Taucht ein Tier auf der Fahrbahn auf, sollte man damit rechnen, dass weitere Tiere folgen.
Im Ernstfall gilt es, kontrolliert zu bremsen, das Fernlicht auszuschalten und gegebenenfalls zu hupen. Von riskanten Ausweichmanövern rät die Polizei ausdrücklich ab.
Kommt es zu einem Wildunfall, sollten Verkehrsteilnehmer die Unfallstelle absichern und die Polizei unter der Notrufnummer 101 verständigen. Bei Verletzten ist die 112 zu wählen. Verletzte Wildtiere sollten nicht berührt oder eigenständig vom Unfallort entfernt werden.
Die Polizeizone Eifel appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere in der Dämmerung aufmerksam zu fahren und die Geschwindigkeit anzupassen. Schon wenige Kilometer pro Stunde weniger können helfen, einen Zusammenstoß zu verhindern. (red/ab)

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