Red Flames: Belgien trennt sich nach verpasster WM-Qualifikation von Gunnarsdottir

<p>Red Flames: Belgien trennt sich nach verpasster WM-Qualifikation von Gunnarsdottir</p>
Foto: belga

„Auch wenn die Ergebnisse hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind, hat Elisabet viel Fachwissen im Frauenfußball eingebracht und es geschafft, eine eingeschworene Mannschaft mit vielen jungen Spielerinnen aufzubauen, auf der wir für die Zukunft aufbauen können“, erklärte Pierre Locht, Sportdirektor des belgischen Fußballverbands.

Gunnarsdottir war am 20. Januar 2025 vorgestellt worden. Die sportliche Bilanz fällt ernüchternd aus: Unter Gunnarsdottir schied Belgien bei der Europameisterschaft 2025 bereits in der Gruppenphase aus. Im Oktober desselben Jahres folgte nach der Niederlage in den Playoffs gegen Irland der Abstieg in die Division B der Nations League. Anfang Oktober 2026 scheiterten die Red Flames schließlich in der ersten Playoff-Runde der WM-Qualifikation an Polen.

„Auch wenn die Ergebnisse hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben sind, hat Elisabet viel Fachwissen im Frauenfußball eingebracht und es geschafft, eine eingeschworene Mannschaft mit vielen jungen Spielerinnen aufzubauen, auf der wir für die Zukunft aufbauen können“, erklärte Pierre Locht, Sportdirektor des belgischen Fußballverbands.

Vor ihrem Engagement in Belgien hatte Gunnarsdottir von 2009 bis 2023 den schwedischen Verein Kristianstads trainiert. Zudem war sie in der Vergangenheit für die isländische U21-Nationalmannschaft verantwortlich gewesen.

Die Suche nach einer Nachfolge läuft bereits. „Unser Technical Manager Simon Mignolet arbeitet daran, einen neuen Trainer beziehungsweise eine neue Trainerin zu finden und einen neuen Betreuerstab zusammenzustellen“, erklärte Locht. Dies sei Teil einer umfassenderen Überprüfung der Strukturen und der Zukunft des Frauenfußballs innerhalb des belgischen Verbands. (mn/belga)

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