Gründer Frans Rombouts begann Ende des 19. Jahrhunderts, Kaffee selbst zu rösten und ihn zunächst mit einem Lastenfahrrad zu verkaufen. Heute führt sein Urenkel Xavier Rombouts das Unternehmen in vierter Generation. Im Lauf der Zeit habe die Firma immer wieder schwierige Phasen erlebt, sich aber stets an die jeweiligen Bedingungen anpassen können, sagte der Geschäftsführer. Qualität bleibe die Grundlage der Unternehmensphilosophie, ergänzt durch Nachhaltigkeit und Innovation.
Einen wichtigen Schritt in der Unternehmensgeschichte markierte die Weltausstellung 1958 in Brüssel: Dort stellte Rombouts erstmals einen einzeln verpackten Kaffeefilter vor. Weltweit verkauft das Unternehmen davon noch immer rund 60 Millionen Stück pro Jahr. Inzwischen gibt es auch eine vollständig kompostierbare Variante. Die Umstellung sei zunächst schwierig gewesen, sagte Xavier Rombouts: Wegen des teureren pflanzlichen Materials sei der Preis gestiegen, woraufhin der Absatz zunächst zurückging. Mittlerweile habe er sich jedoch wieder erholt.
Auch die gestiegenen internationalen Kaffeepreise seien eine Herausforderung. Rombouts gibt die Mehrkosten an seine Kunden weiter, spüre bislang aber keine negativen Auswirkungen auf den Verkauf. In den kommenden Jahren will das Unternehmen vor allem seine Position in den bestehenden Märkten stärken. Auch in Belgien gebe es noch Wachstumsmöglichkeiten, so Rombouts. (belga/gz)

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