Trotz ihres jungen Alters kann Chaâri bereits auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Die Belgierin wurde 2022 in der Gewichtsklasse bis 62 Kilogramm und 2025 in der Klasse bis 73 Kilogramm Weltmeisterin. Im Mai sicherte sie sich in München ihren dritten EM-Titel nach 2023 und 2024. Ende August gewann sie zudem Gold bei den World Women's Open Championships im chinesischen Taiyuan. Bei ihrem Olympiadebüt 2024 in Paris hatte sie bereits Bronze in der Gewichtsklasse bis 67 Kilogramm geholt.
Die Sportverdiensttrophäe wird seit 1928 vergeben und kann von einem Sportler oder einer Mannschaft nur einmal gewonnen werden. Über die diesjährige Preisträgerin entschied eine Jury aus ehemaligen Sportgrößen und Persönlichkeiten des belgischen Sports, darunter Ingrid Berghmans, Jean-Michel Saive, Joël Smets und Evi Van Acker.
Brüssels Bürgermeister Philippe Close verkündete die Entscheidung im Rathaus und würdigte Chaâri auch abseits des Sports. Die 21-Jährige verbindet ihre sportliche Karriere mit einem Medizinstudium an der Freien Universität Brüssel (ULB). „Sie ist ein echtes Vorbild, weil sie ein anspruchsvolles Studium mit Spitzensport auf höchstem Niveau verbindet“, betonte Close. (mn/belga)

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