Union Saint-Gilloise empfängt Real Sociedad: „Wir haben keine Angst“

<p>Mateo Biondic (am Ball) beim Abschlusstraining von Union Saint-Gilloise. Rechts beobachtet Trainer David Hubert die Vorbereitung auf das Europa-League-Duell gegen Real Sociedad.</p>
Mateo Biondic (am Ball) beim Abschlusstraining von Union Saint-Gilloise. Rechts beobachtet Trainer David Hubert die Vorbereitung auf das Europa-League-Duell gegen Real Sociedad. | Foto: belga

„Wir haben keine Angst“, lautet die Botschaft von Union-Trainer David Hubert vor dem Duell im Löwener Stadion Den Dreef. Dabei könnte die Ausgangslage für den Vizemeister besser sein. Neben den längerfristig verletzten Ross Sykes und Kevin Mac Allister fallen auch Ilan Hurtevent, Kevin Rodriguez, Ondrej Kricfalusi und Rob Schoofs aus. Hinter weiteren Spielern stehen Fragezeichen.

„Wir werden versuchen, aus den Teilen, die uns zur Verfügung stehen, das bestmögliche Puzzle zusammenzusetzen“, erklärte Hubert am Mittwoch gegenüber den Medien. Drei Spieler aus der U23 werden deshalb zum Aufgebot gehören. Sie müssten bereit sein, bei Bedarf ihren Beitrag zu leisten.

Auch sportlich lief zuletzt nicht alles rund. Nach der Länderspielpause kam Union zu Hause am Sonntag gegen OH Löwen nicht über ein 1:1 hinaus. Ausgerechnet im Stadion der Löwener soll nun der zweite Europapokalsieg gelingen.

Real Sociedad will den Fehlstart korrigieren

Der Gegner aus dem Baskenland reist seinerseits mit einer klaren Mission an. Nach der 1:2-Niederlage gegen Bournemouth zum Auftakt soll unbedingt der erste Sieg her. „In einem Wettbewerb mit nur acht Spielen ist jede Partie wichtig“, betonte Trainer Pellegrino Matarazzo.

Der US-amerikanisch-italienische Coach erwartet einen intensiven Gegner und fordert von seiner Mannschaft vor allem eines: Kontrolle. „Wir dürfen uns nicht dazu verleiten lassen, in ihrem Rhythmus zu spielen. Wir müssen die Kontrolle haben, die richtigen Momente wählen, um Risiken einzugehen, und versuchen, Tore zu erzielen.“

Mut macht den Spaniern der jüngste 3:2-Erfolg gegen Deportivo in der heimischen Liga. Matarazzo hält an seiner offensiven Spielphilosophie fest und betont sein Vertrauen in die Mannschaft.

Ein bekanntes Gesicht könnte ebenfalls auf dem Platz stehen: Sergio Gómez, der in der Saison 2021/22 für Anderlecht spielte. Der Spanier erinnerte sich gerne an seine „ausgezeichnete Saison“ in Brüssel und warnte zugleich vor einer „kraftvollen und intensiven“ Union-Mannschaft, die sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt habe. (belga/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment