Der Vorfall ereignete sich am Montag um 17.18 Uhr, teilt die belgische Armee in den sozialen Medien mit. „Eine Drohne des Typs Short Range T-UAS (Tactical Unmanned Aerial System) ‘Integrator’, die an einer Übung der Streitkräfte teilnahm, erlitt während des Fluges einen technischen Defekt, der zum Ausfall des Motors führte.“
Dabei handelt es sich um eine Drohne der Firma Insitu (Boeing Company) mit einer Spannweite von fast fünf Metern und einer Länge von 2,5 Metern.
„Angesichts dieser Situation leitete der Pilot unverzüglich die geltenden Sicherheitsverfahren ein. Da er die Drohne nicht zum vorgesehenen Bergungsgebiet zurückbringen konnte, entschied er sich für eine Notlandung auf einem Feld auf dem Gebiet der Gemeinde Büllingen, in der Nähe des Lagers Elsenborn“, erklärt die Armee weiter. Auf Nachfrage ist bei der Gemeinde zu erfahren, dass sich die Absturzstelle bei Rocherath-Krinkelt befindet.
„Bei der Landung wurde die Drohne erheblich beschädigt. Es gab keine Verletzten, und am Boden entstand weder an Personen noch an Sachwerten Schaden.“ Die Drohne gehörte zu einer belgisch-niederländisch-luxemburgischen trinationalen Einheit, die an der Übung beteiligt war. Das Gerät gehörte Luxemburg und wurde von einem belgischen Soldaten gesteuert.
Gemäß den geltenden Verfahren begab sich die Direktion für Flugsicherheit (Air Safety Directorate) zum Unfallort, um die erforderlichen Untersuchungen durchzuführen und die genauen Umstände des Vorfalls zu ermitteln. „Das Verteidigungsministerium bedankt sich bei den lokalen Behörden und den zuständigen Diensten für die Zusammenarbeit“, heißt es abschließend in der Mitteilung. (red/ab)

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