35 Aussteller präsentieren im Val Benoit in Lüttich Lösungen aus den Bereichen Risikoprävention, Raumplanung, Gebäudeschutz und Wassermanagement. Ergänzt wird das Programm durch acht Konferenzen. Dabei geht es unter anderem um Vorsorgemaßnahmen, den Schutz von Wohnhäusern und Infrastrukturen sowie Versicherungsleistungen.
Wie können sich Städte an den Klimawandel anpassen?
Auch die Frage, wie sich Städte an den Klimawandel anpassen, wird thematisiert. Ziel ist es, Wissen und praktische Hilfestellungen zu vermitteln, damit Betroffene und Interessierte sich besser auf Überschwemmungen vorbereiten können.
Zu den Neuerungen der diesjährigen Ausgabe gehört ein Bereich zur Literatur rund um Hochwasser. Bücher, Erfahrungsberichte und Fachpublikationen beleuchten die Geschichte und die Folgen von Überschwemmungen. Mehrere Autoren, von denen die meisten im Wesertal leben, werden vor Ort sein.
Auch junge Menschen setzen sich mit dem Thema auseinander: Jugendliche des Jugendhauses Esneux-Tilff (JET) haben Graffiti gestaltet, die ihre Erfahrungen und Eindrücke zu den Überschwemmungen in ihrer Region widerspiegeln. Die Werke werden während der Messe ausgestellt. Am Sonntagnachmittag stehen die Jugendlichen für Erläuterungen zu ihren Kreationen zur Verfügung.
Inondéa richtet sich nicht nur an Fachleute und öffentliche Einrichtungen, sondern auch an Anwohner, Hausbesitzer, Vereine und alle Bürger, die sich besser über Hochwasserrisiken informieren möchten.
Organisiert wird die Messe von den 14 wallonischen Flussverträgen in Zusammenarbeit mit dem Öffentlichen Dienst der Wallonie. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem von der Provinz Lüttich und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft SPI. (red/ab)
Weitere Infos gibt es HIER.

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