Gegen 5.47 Uhr war der Polizei in Eupen ein Auto mit französischen Kennzeichen aufgefallen, das einen Wohnwagen mit deutschem Kennzeichen zog. Aufgrund mehrerer zurückliegender Wohnwagendiebstähle wurde eine Fahndung eingeleitet.
Die Beamten sichteten das Gespann, das anschließend auf die Autobahn fuhr. Gemeinsam mit der Autobahnpolizei gelang es schließlich, den Wagen anzuhalten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Wohnwagen in Deutschland als gestohlen gemeldet war.
Besonders ungewöhnlich: Die Eigentümer hatten den Diebstahl zu diesem Zeitpunkt offenbar selbst noch nicht bemerkt. Erst nachdem die belgische Polizei Kontakt zu ihnen aufgenommen hatte, konnten sie bestätigen, dass ihr Wohnwagen entwendet worden war. Die beiden Insassen des Zugfahrzeugs wurden festgenommen.
Mehrere Einbrüche in Raeren, Kelmis, Kettenis und Eynatten
Auch Einbrecher hielten die Polizei über das Wochenende auf Trab. In der Nacht von Freitag auf Samstag gelangten Unbekannte über das Dach in ein Warenhaus in Petergensfeld. Dort verschoben sie eine Deckenplatte und drangen auf diese Weise in das Gebäude ein. Aus bislang unbekannten Gründen brachen sie ihr Vorhaben offenbar ab. Nach ersten Feststellungen wurde nichts gestohlen.
Am Samstagabend hebelten Täter am Windmühlenweg in Raeren ein rückwärtiges Fenster eines Wohnhauses auf und durchsuchten die Räume. Nach ersten Erkenntnissen wurde ein hochwertiges Haushaltsgerät gestohlen.
Auch ein Haus an der Lütticher Straße in Kelmis sowie ein Wohnhaus an der Hochstraße in Kettenis wurden am Samstag aufgebrochen und durchsucht. Was dort entwendet wurde, stand zunächst nicht fest.
In Eynatten brachen Unbekannte zwischen Samstagabend und der Nacht zum Sonntag die rückwärtige Tür eines Gebäudes an der Straße „An der Kirche“ auf. Im Inneren wurden weitere verschlossene Türen gewaltsam geöffnet und die Räume durchsucht. Auch dort war zunächst unklar, was die Täter mitnahmen.
Am Sonntagnachmittag wurde zudem eine aufgebrochene Garage am Krickelstein in Kelmis gemeldet. Ob etwas gestohlen wurde, war auch in diesem Fall noch nicht bekannt.
Verdacht auf Brandstiftung in Kirche und Mehrparteienhaus
Bereits am Freitag war die Polizei wegen eines Feuers in einer Kirche an der Aachener Straße in Hergenrath ausgerückt. Auf einem kleinen Holzaltar in einem Vorraum hatte eine Kunstblume gebrannt, zudem war eine Vase zu Boden geworfen worden. Ein Verantwortlicher konnte das Feuer selbst löschen.
Nach dessen Angaben war es nicht das erste Mal, dass Gegenstände in der Kirche angezündet wurden. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung auf.
Ein weiterer Brand beschäftigte die Einsatzkräfte am Samstagabend in der Borngasse in Eupen. In einem Mehrparteienhaus waren zwei Wohneinheiten betroffen. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle, beide Wohnungen sind nach Angaben der Polizei jedoch vorerst unbewohnbar.
Zeugen hatten einen jungen Mann beobachtet, der vom Brandort weglief. Die Polizei konnte ihn wenig später aufgreifen und den Diensten der Staatsanwaltschaft zuführen. Auch hier wird wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt.
Auf dem Friedhof in Walhorn wurde zwischen Freitagabend und Sonntagabend außerdem eine Laterne von einem Grab gestohlen. (red/calü)

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