Augenzeugen beobachteten kurz vor 19 Uhr, dass das Flugzeug, das auf dem Flugplatz des Aero- und Modellclubs Feuervogel am Hohen Berg in Büllingen gestartet war, in relativ niedriger Höhe aus westlicher Richtung zunächst über die Staumauer und dann über den See flog. Zwischen dem Berger Strand und dem Sport- und Ferienpark Worriken vollzog das Flugzeug offenbar eine Linkskurve und stürzte dabei aus ungeklärter Ursache ins Wasser.
Ein Angler, der das Geschehen von der Berger Seite aus beobachtete, begab sich mit seinem Boot unmittelbar zur Absturzstelle und konnte den erfahrenen Piloten sowie eine junge Frau ans Ufer bringen. Die herbeigerufenen Rettungsdienste übernahmen die weitere Betreuung der Opfer. Beide waren ansprechbar.

Der Pilot wurde mit dem Rettungshubschrauber CMH aus Bra-sur-Lienne, der auf einer Wiese auf der Berger Seite landete, in das Lütticher CHU-Universitätskrankenhaus geflogen. Die junge Frau trug nur leichte Verletzungen davon und wurde mit einer Rettungsambulanz aus Malmedy in das dortige Krankenhaus gebracht.
Vor Ort waren Feuerwehrleute der Hilfeleistungszone DG sowie die Eifelpolizei. Ebenso wurden das Luftfahrtamt und der Energiekonzern Engie Electrabel als Betreiber des Stausees verständigt. Die einsetzende Dunkelheit erschwerte die Bergung des Wracks, die möglicherweise auf Samstag verschoben werden muss.

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