Mehr als 13 Millionen Euro für neue Feuerwehrkasernen in Eupen und Burg-Reuland

<p>Bis 2030 soll eine neue Feuer- und Rettungswache für Eupen und Lontzen entstehen.</p>
Bis 2030 soll eine neue Feuer- und Rettungswache für Eupen und Lontzen entstehen. | Archivfoto: David Hagemann

Die Ankündigung für das Projekt Eupen-Lontzen erfolgte nach Angaben aus dem Kabinett im Zuge des Gemeindemarathons. Konkret stellt die DG-Regierung einen Zuschuss in Höhe von 9.746.960 Euro für den geplanten Neubau auf Eupener Stadtgebiet in Aussicht. Bereits zuvor hatte die Regierung für den Neubau einer Feuerwehrkaserne auf dem Gebiet der Gemeinde Burg-Reuland einen Betrag von 3.380.391 Euro zugesagt. Insgesamt würde die DG laut Angaben der Regierung damit 60 Prozent der Kosten der beiden Bauprojekte der Hilfeleistungszone DG übernehmen.

Die Planungen befinden sich allerdings in unterschiedlichen Stadien. Das Vorhaben in Burg-Reuland sei bereits weiter fortgeschritten. Dort wird ein Baubeginn im ersten Quartal 2027 anvisiert. Für die neue Feuer- und Rettungswache Eupen-Lontzen stehe die konkrete architektonische Planung hingegen noch bevor.

Neue Wache soll

bis 2030 entstehen.

Im Norden der DG soll bis zum Jahr 2030 eine deutlich größere Feuer- und Rettungswache entstehen, die auch die Gemeinde Lontzen abdeckt. Neben der eigentlichen Wache sollen dort künftig auch die Zentrale der Hilfeleistungszone und deren Verwaltung untergebracht werden. Hinzu kommen Schulungsräume, ein Zentrallager sowie eine eigene Werkstatt für den Fuhrpark.

Oliver Paasch unterstreicht in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Investitionen in die Feuerwehrinfrastruktur. „Unsere Feuerwehren sind unverzichtbar für die Sicherheit unserer Bevölkerung und für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Gerade der Brand im Hohen Venn hat eindrucksvoll gezeigt, wie professionell, mutig und entschlossen unsere Einsatzkräfte handeln, wenn es darauf ankommt. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz und die tägliche Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen, verdienen sie unseren größten Respekt und unsere uneingeschränkte Unterstützung.“ (red/nico)

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