Belgien geriet im ersten Satz früh in Rückstand, kämpfte sich jedoch wieder heran. In der Schlussphase setzte sich Slowenien mit 25:22 durch. Hinzu kam für die Red Dragons der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Sam Deroo, der anschließend nicht mehr aufs Feld zurückkehrte. Auch der zweite Durchgang blieb lange offen. Bis zum 17:17 hielten die Belgier mit dem Weltranglistensechsten Schritt, ehe sich Slowenien absetzte und erneut mit 25:22 gewann. Belgien verkürzte durch ein 25:20 im dritten Satz auf 1:2, konnte die Wende aber nicht vollenden. Den vierten Durchgang entschied Slowenien deutlich mit 25:13 für sich. Im Halbfinale trifft Slowenien auf Titelverteidiger Polen. Der Weltranglistenerste hatte sich am Dienstag mit 3:0 gegen Deutschland durchgesetzt.
Für die Red Dragons endet damit eine EM, bei der sie in der Gruppenphase in Tampere gegen die Niederlande, Estland, Dänemark und Serbien gewannen.
Nur Gastgeber Finnland war ihnen nach fünf Sätzen überlegen. Bei der EM 2023 war Belgien bereits im Achtelfinale ausgeschieden.
Das beste belgische EM-Ergebnis bleibt der vierte Platz von 2017. (kupo/belga)

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