30 Jahre IT aus Ostbelgien: eulogic feiert Jubiläum und Erweiterung

Dass an diesem Abend Deutsch und Französisch nebeneinanderstanden, war kein Zufall, sondern ist bei eulogic Alltag, schließlich werden hier Kundinnen und Kunden beiderseits der Sprachgrenzen betreut, und so fiel die Begrüßung selbstverständlich zweisprachig aus. Aber auch auf Niederländisch und Englisch kann man sich beraten lassen.

Das Motto des Abends lautete „Mehr Raum für Ihre IT", wobei Geschäftsführer Michael «Mike» Liessem bei der Begrüßung mit einem Augenzwinkern die ehrlichere Kurzfassung nachschob: „Oder wie ich eigentlich sage: Wir brauchten mehr Platz." Diesen Platz gibt es jetzt, und zwar auf zwei Ebenen. Im oberen Teil des Gebäudes sind neue Büroräume für das Team entstanden mit mehr Licht, mehr Ruhe und mehr Raum zum Arbeiten. Im Erdgeschoss profitieren vor allem die Kundinnen und Kunden: Die Produkte nehmen deutlich mehr Ausstellungsfläche ein, Geräte und Zubehör lassen sich nun in Ruhe anschauen, vergleichen und anfassen, statt sich zwischen Regalen hindurchzuschieben.

Von Membach nach Eupen: eine Geschichte in Etappen

Woher kommt eigentlich der Name «eulogic»? EU + LOGIC: beides ist dem Griechischen entlehnt und bedeutet so viel wie „gute Logik", „sinnvolle Logik", also intelligente Lösungen. So steckt der Markenkern des Unternehmens schon im Namen. Stellt man die Etappen der Firmengeschichte über drei Jahrzehnte nebeneinander, erzählen sie nebenbei auch die Entwicklung einer ganzen Branche. 1995 bedeutete Informatik: Rechner Stück für Stück selbst zusammenbauen, Steuerungen programmieren, Software schreiben, weil es die passende noch nicht zu kaufen gab. Heute stehen Cloud-Dienste, Datensicherheit, mobile Geräte und künstliche Intelligenz auf der Tagesordnung. Was sich nicht verändert hat, ist die grundsätzliche Herausforderung dahinter: Jemand hat ein Problem, und die Technik soll es lösen: zuverlässig, verständlich und ohne dass man dafür Informatik studiert haben muss. Genau an dieser Stelle lebt ein regional verankertes Unternehmen wie eulogic von etwas, das sich schlecht in Prospekte drucken lässt: Man kennt sich, man erreicht jemanden unkompliziert, und bestenfalls steht man sich im Geschäft gegenüber statt in einer Warteschleife.

Dass ein Unternehmen aus der Region diesen Wandel über drei Jahrzehnte mitgestaltet hat, vom Zwei-Mann-Betrieb in Membach bis zum erweiterten Standort an der quirligen Herbesthaler Straße, ist deshalb auch ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Ostbelgien. Betriebe dieser Größe bilden aus, halten Fachkräfte in der Gegend und investieren, wenn es gut läuft, genau dort wieder, wo sie herkommen. Der Umbau, der an diesem Abend gefeiert wurde, ist eine sichtbare Erfolgsgeschichte: Auch Michael Liessem hatte einst als Auszubildender bei eulogic angefangen.

Wohin die Reise geht

Er skizziert deutlich, wo das Unternehmen schon heute neue Schwerpunkte setzt.

Neuer Service für Mobilgeräte – Handys werden künftig nicht nur verkauft, sondern auch repariert – ein Angebot, das viele Kundinnen und Kunden bislang außerhalb der Region suchen mussten.

Schulungen unter dem Namen EULOGIC INSIGHTS – Für Firmen, aber ausdrücklich auch für Privatpersonen. Die ersten Themen stehen bereits: Was macht ein starkes Passwort aus? Wie erkennt man Phishing, und was steckt hinter Social Engineering? Was ist eine E-Rechnung? Was ist künstliche Intelligenz eigentlich – und wie nutze ich sie sinnvoll? Dazu kommen Schulungen rund um Microsoft 365 und weitere Themen. Der Gedanke dahinter ist einfach: Technik hilft nur dann, wenn man sie versteht.

Künstliche Intelligenz mit Bodenhaftung – Intern arbeitet das Team bereits daran, KI in die eigenen Abläufe einzubinden. Der nächste Schritt soll gemeinsam mit den Kunden gegangen werden: herauszufinden, in welchen konkreten Bereichen KI-Modelle tatsächlich helfen – statt sie um ihrer selbst willen einzusetzen.

Anlaufstelle für Informatikmaterial werden – Das Lager soll wachsen, der Service kontinuierlich ausgebaut werden. eulogic will die maßgebliche Anlaufstelle sein, wenn es um Informatikmaterial geht.

Vertrauen ist die Grundlage

Der Erfolg von eulogic wäre nicht denkbar ohne die Treue von Mitarbeitern, Geschäftspartnern sowie Kundinnen und Kunden: Vertrauen in den Service und Vertrauen in das eigene Team. „Merci pour votre confiance, parfois accordée depuis de nombreuses années", richtet Michael Liessem seinen Dank an die wachsende französischsprachige Kundschaft aus der Wallonie. Aber auch jenseits der Grenze nach Deutschland ist der Blick gerichtet.

eulogic lädt ausdrücklich dazu ein, die neuen Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen. An der Herbesthaler Straße 124 in Eupen gibt es jetzt weitaus mehr Ausstellungsfläche, mehr Auswahl – und ein Team, das seit 30 Jahren dafür sorgt, dass die IT läuft, und das mit immer besserer Technik. Oder wie es der Name schon seit 1995 verspricht: gute Logik.

eulogic, Herbesthaler Straße 124, Eupen. Informationen zu Öffnungszeiten, Serviceangebot und den Schulungen von EULOGIC INSIGHTS gibt es direkt im Geschäft, telefonisch oder online.

Historie

1995 gründete Paul Rosskamp in Membach das Unternehmen. Ein Verkaufsgeschäft im heutigen Sinne gab es noch nicht. Der Schwerpunkt lag auf dem Zusammenbau neuer Computer, der Steuerungstechnik und der Entwicklung eigener Software. Wer genau nachrechnet, kommt also sogar auf 31 Jahre Firmengeschichte.

2001 trat der heutige Geschäftsführer Michael «Mike» Liessem als Auszubildender ins Unternehmen ein. Eine Personalie, die sich rückblickend als Weichenstellung erweisen sollte.

2005 wurde eulogic von HLM Informatics aus St. Vith übernommen. Der Sohn des Gründers Herbert Müllender, Daniel Müllender, zählte auch bei der Jubiläumsfeier zu den Gästen. Mit HLM kam der Umzug in die ersten eigenen Geschäftsräume in Eupen.

2014 übernimmt Michael Liessem die Firmenanteile, nachdem er seine Ausbildung und etliche Jahre Berufserfahrung im Haus absolviert hatte. Kurz darauf erwarb er das ehemalige Restaurant Taco an der Herbesthaler Straße – das Gebäude, in dem eulogic heute zu Hause ist.

2017 folgte der Umzug in die Herbesthaler Straße. Immer ging es um erweiterten Platzbedarf. Wer die Anfangszeit dort miterlebt hat, erinnert sich an aufeinandergestapelte Laptops und volle Regale überall.

2025 ergab sich die Gelegenheit, die zweite Haushälfte zu übernehmen. Die Gelegenheit wurde genutzt – und damit begann die anstrengendste Bauphase der Firmengeschichte.

2026 ist der Umbau nahezu abgeschlossen, spürbare Erleichterung nach einer kräftezehrenden Zeit und viel Vorfreude auf das, was noch kommt.

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