Die ersten Meldungen gingen am Samstagabend gegen 22.06 Uhr bei der Polizei ein. In der Handelsstraße in Eupen hatte sich eine größere Zahl von Fahrzeugen versammelt. Zeugen berichteten der Polizei zudem, dass sich einige Fahrer dort Rennen geliefert haben sollen.
Als die Polizeidienste eintrafen, entfernten sich die Fahrzeuge in unterschiedliche Richtungen. Ruhe kehrte damit allerdings nicht ein: Wenig später wurden mehrere Autos in der Industriezone von Eynatten gemeldet. Dort hielten sich nach Angaben der Polizeizone noch etwa zehn bis 15 Fahrzeuge auf.
Bis Mitternacht erreichten die Polizei wiederholt Meldungen über weitere Fahrzeuggruppen und Personen. Einige von ihnen trugen dem Polizeibericht zufolge Kleidung und Gesichtsschutz, die offenbar dazu dienen sollten, eine Identifizierung zu erschweren. Im weiteren Verlauf beruhigte sich die Situation zunächst.
Doch nur wenige Stunden später ging es weiter. Gegen 1.41 Uhr wurde in der Industriezone von Lontzen erneut eine größere Ansammlung gemeldet. Als die Polizei dort eintraf, stellte sie etwa 20 Fahrzeuge fest. Die Fahrer ergriffen beim Auftauchen der Beamten die Flucht.
Wenig später tauchten Fahrzeuge erneut in der Industriezone von Eynatten auf. Dort traf die Polizei schließlich auf eine deutlich größere Gruppe: Zwischen 50 und 70 Fahrzeuge aus Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden hielten sich nach Angaben der Polizeizone im Raum Raeren auf.
Den Polizeidiensten gelang es schließlich, die Ansammlung aufzulösen. Ob Kontrollen durchgeführt, Personen identifiziert oder Verstöße geahndet wurden, geht aus dem Polizeibericht nicht hervor. (red/calü)

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