Brand im Hohen Venn „unter Kontrolle“

<p>Bereits am Wochenende war die Zahl der Helfer vor Ort reduziert worden.</p>
Bereits am Wochenende war die Zahl der Helfer vor Ort reduziert worden. | Foto: David Hagemann

Aufgrund der besonderen Beschaffenheit des Bodens und des Geländes seien in den kommenden Tagen weiterhin punktuelle Wiederaufflammungen möglich. Die Einsatzkräfte passen ihren Plan daher der neuen Lage an. Bereits am Wochenende war die Zahl der Helfer vor Ort reduziert worden. Am Samstag waren noch rund 50 Einsatzkräfte mobilisiert. Bei Bedarf könne diese Kapazität jedoch jederzeit wieder erhöht werden, hieß es seitens des Gouverneurs.

Feuerwehr und Forstverwaltung werden weiterhin Kontrollrunden durchführen. Sollte es zu neuen Brandherden kommen, könnten rasch zusätzliche Mittel eingesetzt werden – abhängig von deren Ausmaß und Lage. Die provinziale Notfallphase bleibt vorerst in Kraft. Mehrere Entscheidungen müssten weiterhin zwischen den verschiedenen Einsatzdiensten und den betroffenen Gemeinden abgestimmt werden, erklärten die Behörden.

Für die Umgebung des verbrannten Gebiets ändert sich zunächst nichts: Der Zugang bleibt für die Öffentlichkeit strikt verboten. Auch die Parkplätze Eau Noire und Drossart bleiben geschlossen, damit Tankwagen und Löschfahrzeuge ungehindert passieren können.

Tempolimit von 50 km/h wird am Montagabend aufgehoben.

Die vorübergehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 50 km/h werden hingegen ab Montagabend aufgehoben. Eine erneute Bewertung der Lage ist für Mitte der Woche vorgesehen. (belga/arco)

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