Trotz der zunehmenden Verbreitung des Mobilitätsbudgets und strengerer Vorschriften entscheiden sich immer mehr flämische Arbeitgeber und Arbeitnehmer für einen Firmenwagen. Ende März waren landesweit 586.312 Fahrzeuge registriert, für die ein sogenannter CO₂-Solidaritätsbeitrag entrichtet wird. Diese Abgabe fällt an, wenn ein Firmenwagen auch privat genutzt werden darf.
Besonders deutlich nahm die Zahl der Leasingfahrzeuge zu: Sie stieg um ein Drittel.
Firmenwagen längst nicht mehr nur für Führungskräfte
„Es bleibt eine sehr interessante außertarifliche Zusatzleistung“, erklärte Veerle Michiels, Mobilitätsexpertin beim Personaldienstleister SD Worx, gegenüber „De Tijd“. Während ein Firmenwagen früher vor allem Führungskräften vorbehalten gewesen sei, sei dieses Modell inzwischen auch in niedrigeren Positionen deutlich weiter verbreitet.
Bemerkenswert ist, dass der Verkauf neuer Firmenwagen bereits seit einiger Zeit zurückgeht. Dass der gesamte Firmenwagenbestand dennoch wächst, liegt Renta zufolge vor allem an längeren Leasingverträgen.
Die durchschnittliche Vertragsdauer ist demnach von früher drei bis vier Jahren auf inzwischen mehr als vier Jahre gestiegen. Im Schnitt läuft ein Leasingvertrag derzeit 51 Monate.
Steuerlicher Abzug wird reduziert
Für Firmenwagen, die ab dem kommenden Jahr zugelassen werden, gelten zudem weniger günstige steuerliche Bedingungen. Der steuerlich absetzbare Anteil wird schrittweise von 100 auf 67,5 Prozent gesenkt. (belga/rt)

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