Dahlem treibt Wiederaufbau nach dem Flutereignis voran

<p>Die erste neue Brücke im Wiederaufbau wurde im Frühjahr über die Kyll bei Kronenburg gebaut.</p>
Die erste neue Brücke im Wiederaufbau wurde im Frühjahr über die Kyll bei Kronenburg gebaut. | Foto: Gemeinde Dahlem

Aufgrund der längeren Planungszeiten stehen derzeit die Brücken im Mittelpunkt der Arbeiten. In Kronenburg ist die neue Fußgängerbrücke über die Kyll fertig gestellt. In Schmidtheim wird derzeit an einer Brücke über die Urft gearbeitet. Die Bilanz des Wiederaufbaus in der Gemeinde Dahlem seit Beginn des Wiederaufbaus 2023 ist beachtlich, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte: Bisher wurden 17,4 Millionen Euro mit dem ersten Wiederaufbauplan (2022: 13 Mio. Euro) sowie einem Ergänzungsantrag (2025: 4,4 Mio. Euro) durch das Land zugesagt.

Davon sind bereits über zehn Millionen Euro in die Erneuerung der beschädigten Infrastruktur der Gemeinde investiert worden. Ein weiterer Ergänzungsantrag über rund sechs Mio.Euro ist in der Vorbereitung. Das Hochwasserschutzbauwerk Kronenburger See hatte sich zwar in der Hochwassernacht 2021 sehr bewährt. Aufgrund der außergewöhnlichen Belastung waren und sind aber umfangreiche Erneuerungen an der Staumauertechnik erforderlich. Dabei wird die Technik auch an zukünftige Flutereignisse angepasst.

Auch diese Wiederaufbauarbeit wird in der Gemeindeverwaltung Dahlem für den Zweckverband Kronenburger See abgewickelt. Mit dem ersten Wiederaufbauplan für den Kronenburger See wurde 2023 eine Förderung von 6,1 Mio. Euro genehmigt. Davon sind in den zurückliegenden drei Jahren bereits 5,5 Mio. Euro eingesetzt worden.

Der erste Ergänzungsantrag über rund 1,7 Mio. Euro ist vor einigen Wochen durch das Land NRW genehmigt worden. Ein weiterer Ergänzungsantrag ist in Vorbereitung.

Insgesamt liegen im Rathaus in Schmidtheim bisher Zuwendungsbescheide über 25 Mio. Euro vor. Davon sind rund 16 Mio. Euro bereits verausgabt oder in Aufträgen gebunden. Die Verwendung der weiteren Mittel muss bis Ende 2030 abgeschlossen sein. „Das ist eine gute Zwischenbilanz für die Wiederaufbauförderung und eine herausragende Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, im Bauhof und in den Betrieben Kronenburger See und Abwasserwerk. Denn die Abwicklung findet ohne zusätzliches Personal dafür statt, da das Land NRW für zusätzliches Personal in der Wiederaufbauförderung keine finanzielle Hilfen gewährt“, so Jan Lembach. (red/arco)

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