Hunderte Akten zu Arbeitsunfällen von Polizeibeamten sollen nach Angaben einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle seit Monaten in Umzugskartons liegen. Die Probleme hätten bereits Mitte vergangenen Jahres begonnen.
Die föderale Polizei bestätigt, dass Schwierigkeiten bestehen. Bei einem Teil der Akten, die sich noch in Kartons befanden, sei Handlungsbedarf bei der Bearbeitung und Ablage festgestellt worden. Mitte Juni sei deshalb beschlossen worden, zusätzliche Unterstützung einzusetzen, um Zugang zu allen noch in Kartons befindlichen Akten zu erhalten.
Im vergangenen Monat wurde nach Angaben der föderalen Polizei eine dreiköpfige Taskforce eingesetzt. Sie soll die Anträge beschleunigt bearbeiten und gleichzeitig die Akten digitalisieren.
Laut „Het Nieuwsblad“ handelt es sich häufig um umfangreiche Fälle. Die ausstehenden Beträge können demnach mehrere Zehntausend Euro erreichen. (belga/rt)

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