In Recht empfingen Schulleiter Julian Pauels, der auch die Grundschulen in Emmels und Rodt leitet, und Schöffin Margret Schmitz den Minister am Vormittag. Gemeinsam mit den neuen Erstklässlern, ihren Eltern und dem Lehrpersonal nahm er an der Begrüßungsrunde teil. Anschließend führten Schulleiter und Schöffin ihn durch das Schulgebäude und die Klassenräume. Am Nachmittag folgte der Besuch der Grundschule Hauset. Dort besuchte Minister Franssen gemeinsam mit Schulleiterin Eliane Emonds-Pool, Schulschöffe Tom Simon, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal und besichtigte das Schulgebäude.
„Ich habe den ersten Schultag als Schüler erlebt, später als Lehrer und inzwischen mehrfach als Minister. Es bleibt ein besonderer Tag“, wird Franssen zitiert. „Man spürt die positive Aufregung in den Schulen, und es ist schön zu sehen, wie sehr sich die Kinder auf den Start freuen. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, allen Lehrkräften und allen Mitarbeitenden in unseren Schulen ein erfolgreiches Schuljahr.“
Mit Blick auf das begonnene Schuljahr verweist der Minister auf drei Vorhaben, an denen derzeit im Unterrichtsbereich gearbeitet werde: Die Rahmenpläne würden entschlackt, damit die Grund- und Zukunftskompetenzen der Schülerinnen und Schüler gezielter gefördert werden können. Mit der Reform des Stellenkapitals sollen die Schulen mehr Flexibilität, Eigenverantwortung und Planungssicherheit erhalten. Zudem soll im Grundschulbereich ein Pilotprojekt zur Leseförderung gestartet werden. Alle Neuerungen zum neuen Schuljahr gibt es HIER.
„Als Unterrichtsminister messe ich der Leseförderung in der Grundschule eine besondere Bedeutung bei“, so Franssen. „Denn hier werden die entscheidenden Grundlagen für den weiteren Bildungserfolg gelegt. Daher wird noch in diesem Schuljahr ein Pilotprojekt starten, mit dem mehrere Grundschulen gezielt dabei unterstützt werden, die Lesekompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler durch innovative und praxisnahe Maßnahmen nachhaltig zu stärken.“ „Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Funktionsfähigkeit des Unterrichtswesens verbessern. Nicht durch zusätzlichen Druck, sondern durch spürbare Entlastung“, erklärt Franssen abschließend. „Damit Lehrkräfte wieder mehr Zeit und Energie für das Wesentliche haben: den Unterricht.“ (red/nico)

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