Vennbrand: Sechs weitere Hektar zerstört – N68 bleibt weiter gesperrt

<p>Die Lage im Hohen Venn bleibt heikel, wie das Aufflammen des Brandes am Donnerstag zeigte. Foto: Belga</p>
Die Lage im Hohen Venn bleibt heikel, wie das Aufflammen des Brandes am Donnerstag zeigte. Foto: Belga

Die Lage bleibt aufgrund der Beschaffenheit des Bodens weiterhin heikel. Torfgebiete gelten als besonders anfällig für sogenannte „Zombie-Feuer“. Dabei handelt es sich um Brandherde, die in der Tiefe weiterglimmen und später wieder an die Oberfläche treten können – mitunter ohne erkennbare Vorzeichen. Dieses Phänomen könne noch lange anhalten und mache eine engmaschige Überwachung des betroffenen Gebiets notwendig, heißt es vonseiten der Behörden.

Parallel dazu gehen die Arbeiten zur Anlegung breiter Brandschneisen weiter. Sie werden gemeinsam von den Feuerwehrdiensten und der Forstverwaltung durchgeführt. Diese Maßnahmen gelten als entscheidend, um zu verhindern, dass mögliche neue Brandherde über den derzeit eingegrenzten Bereich hinausgreifen.

Da die Situation weiterhin komplex ist, schließen die Behörden nicht aus, dass die Einsatzmittel kurzfristig wieder deutlich aufgestockt werden müssen. Aus diesem Grund bleibt die N68 zwischen Belle-Croix und Eupen mindestens bis zum 2. September für den Verkehr gesperrt, wie die Dienste des Gouverneurs mitteilen.

Am Freitag ließen die Wetterbedingungen zudem keinen Einsatz der Hubschrauber der föderalen Polizei zu. Die Unterbrechung soll den Besatzungen eine Erholungsphase ermöglichen. In den kommenden Tagen könnte ihre erneute Mobilisierung notwendig werden, falls trockenere Bedingungen weitere Brandherde begünstigen. (belga/arco)

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