Anders als etwa in Charleroi sind die Depots in der Provinz Lüttich nicht blockiert, sodass die Fahrzeuge grundsätzlich ausrücken können. Dennoch beteiligt sich ein Teil des Personals am Streik. Dadurch fallen zahlreiche Verbindungen aus oder werden nur eingeschränkt bedient. Auch die Lütticher Straßenbahn fährt mit reduziertem Takt.
Die TEC weist darauf hin, dass sich die Situation im Laufe des Tages noch verändern kann. Fahrgästen wird deshalb empfohlen, sich möglichst kurz vor der Abfahrt über die Webseite oder die App des Verkehrsunternehmens über ihre jeweilige Verbindung zu informieren und gegebenenfalls eine Alternative einzuplanen.
Auch in anderen Teilen der Wallonie kommt es zu Beeinträchtigungen. Nach dem zweitägigen Streik hofft die TEC, dass der Betrieb am Samstag wieder weitgehend normal läuft.
Streit um Sparmaßnahmen und Ökoschecks
Hintergrund des Arbeitskampfes sind unter anderem geplante Einsparungen. Direktion und Gewerkschaften müssen sich bis Ende des Jahres auf einen Plan verständigen, mit dem in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro im Letec-Netz eingespart werden sollen.
Für zusätzlichen Unmut sorgt das Ende der Ökoschecks für das Personal. Nach Angaben der Direktion beruhte diese Vergünstigung auf einem Tarifabkommen, das Ende Dezember ausgelaufen ist. Die Gewerkschaften fordern, die Ökoschecks auch 2026 weiter zu gewähren. (belga/calü)

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