Für Union ist die Suche nach einem Ausweichstadion mittlerweile fast schon europäische Routine. Das traditionsreiche Joseph-Marien-Stadion erfüllt nicht die Anforderungen der UEFA und darf deshalb nicht für Europapokalspiele genutzt werden. In den vergangenen Jahren mussten die Brüsseler daher immer wieder umziehen.
Besonders weit führte der Weg Anfang August: Das Heimspiel gegen Bodø/Glimt in der dritten Qualifikationsrunde der Champions League trug Union im Batimont Solar Park in Ostende aus. Nach dem Ausscheiden gegen die Norweger wechselte der Vizemeister direkt in die Ligaphase der Europa League.
Für diese geht es nun wieder deutlich näher an die eigentliche Heimat. Die vier Heimspiele werden im Den Dreef in Löwen ausgetragen. Das Stadion ist für Union kein Neuland: Bereits in der Saison 2022/23 bestritt der Klub dort eine Europapokal-Kampagne.
„Dort können wir unsere Fans, Partner und Spieler unter den richtigen Bedingungen empfangen – und das nur einen Katzensprung von unserer Brüsseler Heimat entfernt“, erklärte Union. Der Klub bedankte sich bei der Stadt Löwen und OHL für die Gastfreundschaft und hofft, dort „erneut eine erfolgreiche Kampagne“ erleben zu können.
In den vergangenen Jahren hatte Union für internationale Begegnungen unter anderem auch auf den Lotto Park des Stadtrivalen RSC Anderlecht und das König-Baudouin-Stadion zurückgegriffen.
Die Ligaphase der Europa League beginnt Mitte September. Welche vier Gegner Union in Löwen empfangen wird, entscheidet sich bei der Auslosung am Freitag. (belga/calü)

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