Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz, Landesverteidigung sowie Mitarbeiter der wallonischen Forstverwaltung (DNF) waren über den gesamten Tag hinweg im Einsatz. Logistische Unterstützung kam vom Roten Kreuz. Die Wetterbedingungen ermöglichten am Sonntag zudem Einsätze der norwegischen Hubschrauber.
Gleichzeitig sorgte das Wetter jedoch dafür, dass einzelne Glutnester wieder angefacht wurden und sich verstärkt Rauch entwickelte.
Rauch kann sich erneut in der Region ausbreiten
Bereits in der Nacht auf Sonntag hatte eine besondere Wetterlage dazu geführt, dass sich Rauch über dem Gebiet sammelte. Bei schwachem und wechselndem Wind breitete dieser sich anschließend auch in der Umgebung des Brandgebiets aus.
Die am Sonntagmorgen vorgenommenen Messungen seien zwar beruhigend ausgefallen, dennoch beobachten Feuerwehr und die für die Luftqualität in der Wallonie zuständigen Dienste die Situation weiterhin genau. In den betroffenen Gebieten werden gezielte Messungen durchgeführt.
Auch für Montagmorgen rechnen die Behörden mit einer ähnlichen Wetterlage. Dadurch könnte sich am Morgen erneut Rauch ansammeln und in einem vergleichsweise großen Umkreis um das Brandgebiet bemerkbar machen.
Behörden raten von Sport im Freien ab
Wer sich durch den Rauch beeinträchtigt fühlt, sollte nach Empfehlung der Behörden längere Aktivitäten im Freien in der Nähe des Brandgebiets vermeiden. Das gilt beispielsweise für Jogging oder andere sportliche Aktivitäten.
Bei wahrnehmbarem Rauch sollten außerdem Türen und Fenster geschlossen sowie mechanische Lüftungsanlagen vorübergehend ausgeschaltet werden. Besonders empfindlichen Menschen wird geraten, vorsichtig zu sein und die Belastung durch den Rauch möglichst gering zu halten. Sobald der Rauch abgezogen ist, können diese Vorsichtsmaßnahmen wieder aufgehoben werden.
Radfahrer und Spaziergänger trotz Sperrung unterwegs
Provinzgouverneur Jamar erinnert zudem daran, dass das abgesperrte Gebiet weiterhin nicht betreten werden darf. Trotzdem wurden am Sonntag erneut mehrere Radfahrer und Spaziergänger innerhalb der Sperrzone angetroffen. Sie wurden von den zuständigen Beamten kontrolliert und mit einem Bußgeld belegt. (calü)

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