„Unsere mangelnde Effizienz hat den Unterschied ausgemacht“, bedauerte Eupens Trainer Andy Malmendier zum Auftakt in seine zweite Saison: „Wir waren zu Beginn gut im Spiel, haben aber innerhalb von fünf Minuten alles aus der Hand gegeben.“ Tom Louis (13.) und Lleyton Gauthier (15.) stellten per Doppelschlag auf 2:0, zuvor hatte Neuzugang Aristote Lufuankenda selber die Chance auf die Eupener Führung liegen lassen.
Stattdessen schraubte Lleyton Gauthier im Alleingang auf 4:0 (61., 73.), ein Geschenk zum 27. Geburtstag sollte Lucas Palm am Sonntagnachmittag nicht erhalten. „Wir haben keine Zweikämpfe gewonnen, waren immer zu spät am Mann dran und haben das erste Tor durch einen dummen Fehler kassiert. Da gibt es ganz viele Dinge, an denen wir arbeiten müssen“, erkannte Andy Malmendier.
Die Weywertzer machten Faimes zwar das Leben schwer, mussten sich in der Schlussphase aber geschlagen geben. Zwei späte Tore von Ethan Ruoso (70.) und Sami Chuokri (82.) brachten dem Titelkandidaten die drei Punkte ein, während der KFC über 85 Minuten lang in Unterzahl agieren musste: Verteidiger Mehdi Ameur hatte aufgrund eines Handspiels die Rote Karte gesehen (5.), Valton Ramadani den fälligen Elfmeter allerdings neben den Kasten des starken Germain Hagemann gesetzt. Zudem mussten Miguel Da Mata aus taktischen Gründen (29.) und Kevin Fassin mit Rückenproblemen noch in der ersten Halbzeit raus (30.).
„Ich glaube nicht, dass wir ohne den frühen Platzverweis verloren hätten. Mit Zehn gegen Elf wurde es natürlich um einiges schwerer“, resümierte Weywertz-Coach Jean-Michel Ummels. (lm/tf)

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