Verlieren verboten: „Red Lions“ müssen gegen Australien Boden gutmachen

<p>Arthur De Sloover und die „Red Lions“ treffen auf Australien.</p>
Arthur De Sloover und die „Red Lions“ treffen auf Australien. | Foto: Photo News

„Ich bin vor allem froh, dass wir uns für die zweite Runde qualifiziert haben“, reagierte Nationaltrainer Shane Mc Leod nach dem nicht durchgehend überzeugenden 5:3-Sieg gegen den krassen Außenseiter aus Malaysia am Montagabend: „Jetzt geht es in die Turnierphase, die wir uns schon die ganze Zeit freuen. Im Angriff waren wir bisher gut, aber wir haben drei Tore kassiert. Das müssen wir im Auge behalten, denn das entspricht nicht unserem Stil.“

Zumal die Belgier Malaysia im vergangenen November noch eine 9:1-Packung eingeschenkt hatten. Diesmal erzielte Tom Boonen zwar einen Viererpack, doch kamen die effizienten Südasiaten erst auf 1:2 und später auf 2:3 zurück. „Wir haben nicht viel zugelassen, aber wenn wohl, haben sie uns jedes Mal bestraft“, bedauerte der Neuseeländer Mc Leod, für den der Auftakt in die Zwischenrunde besonders wird: Die „Red Lions“ treffen am Freitag (17 Uhr) auf Australien, das wie sie selber zu den großen Titelfavoriten zählt.

Allerdings starten sie aufgrund der 0:1-Niederlage gegen Weltmeister Deutschland ohne Punkte und mit einem klaren Nachteil. Deutschland und Australien besitzen je drei Zähler, Spaniens Konto ist ebenfalls blank – ein Auftaktsieg ist also Pflicht, denn nur die beiden besten Teams ziehen ins Halbfinale ein. In der anderen Zwischenrunden-Gruppe kämpfen Co-Gastgeber Niederlande, England, Indien und Argentinien gegeneinander. „Da muss alles ein wenig schneller laufen. In diesem Turnierformat zieht jedes Resultat eine direkte Konsequenz mit sich“, weiß Shane Mc Leod. (belga/tf)

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