Wie die Zeitung „Het Laatste Nieuws“ berichtet, wurden die sterblichen Überreste auf dem Triftgletscher bei Saas-Grund im Schweizer Kanton Wallis gefunden. Bei den Toten wurden auch Ausweispapiere gefunden, die darauf hindeuten, dass es sich tatsächlich um die beiden Männer aus den Kempen im Nordosten Belgiens handelt.
Endgültige Gewissheit soll nun eine DNA-Untersuchung bringen. Angehörige der beiden Vermissten haben bereits Proben abgegeben, die derzeit untersucht werden. Erst nach Abschluss der Analyse können die Toten offiziell identifiziert und die sterblichen Überreste freigegeben werden.
Bei schlechtem Wetter verschwunden
Die beiden Belgier waren am Freitag, 4. September 1992, zu ihrer Bergtour aufgebrochen. Ausgangspunkt war die auf 2.726 Metern gelegene Weissmieshütte. Von dort wollten sie über den Gipfel des 4.017 Meter hohen Weissmies zur Almagellerhütte wandern.
Doch unterwegs verschlechterte sich das Wetter erheblich. Die beiden Männer erreichten ihr geplantes Ziel nie – und galten fortan als vermisst.
In den folgenden Monaten wurden mehrere Suchaktionen gestartet. Dabei fanden die Einsatzkräfte zwar einen Kletterrucksack, von den beiden Wanderern selbst fehlte jedoch jede Spur. (belga/calü)

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