Das geht aus einer Analyse von BNP Paribas Fortis hervor. Die Bank untersuchte, wie sich die WM-Partien der Roten Teufel auf Kartenzahlungen in belgischen Restaurants, Cafés, Bars und Nachtlokalen auswirkten. Als Vergleich dienten jeweils die entsprechenden Zeiträume genau eine Woche zuvor.
Besonders deutlich profitierten Cafés, Bars und Nachtlokale von der WM. Dort wurden während der belgischen Spiele durchschnittlich 35 Prozent mehr Kartenzahlungen registriert. In Restaurants fiel der Effekt mit einem Plus von 4,4 Prozent deutlich geringer aus.
Dabei zeigte sich auch, wann die Fans besonders häufig zur Bankkarte griffen: Spitzen bei den Transaktionen gab es unmittelbar vor dem Anpfiff, während der Halbzeitpause und nach dem Schlusspfiff.
Viertelfinale gegen Spanien sorgt für größten Ausschlag
Am stärksten klingelten die Kassen beim Viertelfinale gegen Spanien. Rund um die Partie wurden in Restaurants mehr als 282.000 Kartenzahlungen gezählt. In Cafés, Bars und Nachtlokalen waren es knapp 96.000.
Insgesamt belief sich der dabei ausgegebene Betrag auf fast zwei Millionen Euro. Gegenüber dem gleichen Zeitraum eine Woche zuvor entspricht das einem Anstieg um 43 Prozent.
Die Zahlen zeigen allerdings auch: Die Fans zahlten während der WM zwar häufiger mit Karte, gaben bei den einzelnen Transaktionen aber weniger aus.
In Restaurants sank der durchschnittliche Betrag pro Zahlung um fünf Prozent. Mit Debitkarte wurden im Schnitt 31 Euro ausgegeben, mit Kreditkarte 107 Euro. In Bars und Nachtlokalen ging der durchschnittliche Betrag sogar um sieben Prozent zurück und lag bei 19,40 Euro. (belga/calü)

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