Die Regierung De Wever war lediglich von einem Drittel ausgegangen. Rund 43.600 Betroffene erhielten die Leistung auch – 44 Prozent aller Personen, deren Arbeitslosengeld gestrichen wurde.
Die ersten Ausschlusswellen erfolgten im Januar, März und April. Bis Juli 2027 dürften insgesamt etwa 180.000 Menschen ihren Leistungsanspruch verlieren. Nach ersten Daten des Landesarbeitsamtes Onem zu den beiden ersten Wellen fanden rund zehn Prozent der Betroffenen eine Stelle, neun Prozent wechselten in die Krankenversicherung. Der Anteil der Sozialhilfeanträge beträgt in Flandern 42 Prozent, in Brüssel 51 Prozent und in der Wallonie 59 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte der Empfänger lebt allein, 31 Prozent haben mindestens ein Kind zu versorgen. (belga/gz)

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