Großeinsatz bei Eifel-Holz in Büllingen: Humushaufen gerät in Brand

<p>Auch der Leiterwagen war vor Ort.</p>
Auch der Leiterwagen war vor Ort. | Foto: NC-Media

Gegen 12.15 Uhr wurde die Feuerwehr in Büllingen alarmiert. Die Wache rückte mit fast allen verfügbaren Fahrzeugen aus. Lediglich ein Tankfahrzeug mit Trinkwasser blieb zurück. Auf dem rückwärtigen, von der Straße nicht einsehbaren Gelände von Eifel-Holz auf Morsheck war ein großer Humushaufen in Brand geraten.

<p>Die Rauchentwicklung hielt sich in Grenzen.</p>
Die Rauchentwicklung hielt sich in Grenzen. | Foto: NC-Media

Unterstützung kam schnell von den Feuerwehrposten Amel und St.Vith. Insgesamt waren 22 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der diensttuende Offizier Freddy Paquet von der Wache Burg-Reuland. „Ich habe an diesem Wochenende Bereitschaftsdienst“, erklärte er gegenüber dem GrenzEcho. Auch Eifel-Holz-Inhaber Thomas Haas war vor Ort.

Löschwasser aus dem Bütgenbacher See

Der Betrieb verfügt über einen eigenen Löschteich, auf dessen Wasser die Feuerwehr zurückgreifen konnte. Zusätzlich fuhren Tankfahrzeuge immer wieder zum Bütgenbacher See, um dort Wasser aufzunehmen. „Wir gehen sorgfältig mit dem Trinkwasser um, und das Füllen der Wassertanks am See funktioniert sehr gut“, erklärte Paquet.

<p>Aus sicherer Distanz löschten die Wehrleute den Brand.</p>
Aus sicherer Distanz löschten die Wehrleute den Brand. | Foto: NC-Media

Auch die Drehleiter war vor Ort, kam jedoch nicht zum Einsatz. Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute von vier Baggerfahrern des Unternehmens. Sie trugen den rund 25 Meter hohen Humushaufen Schicht für Schicht ab. Die abgetragenen Teile wurden auf dem rückwärtigen Gelände verteilt, sodass die Wehrleute die darin liegenden Glutnester gezielt ablöschen konnten. Die Rauchentwicklung hielt sich dabei in Grenzen.

<p>Schicht für Schicht wurde der Stapel abgetragen.</p>
Schicht für Schicht wurde der Stapel abgetragen. | Foto: NC-Media

Nach rund eineinhalb Stunden war der Brand noch nicht vollständig gelöscht. Einsatzleiter Paquet ging davon aus, dass die Arbeiten noch einige Zeit dauern würden.

<p>Flammen schlugen nicht aus dem Stapel.</p>
Flammen schlugen nicht aus dem Stapel. | Foto: NC-Media

Als mögliche Brandursache wird eine Selbstentzündung vermutet. Ob die anhaltende Trockenheit dabei eine Rolle spielte, war zunächst nicht geklärt.

Abgesehen vom voraussichtlichen Verlust eines Teils des Materials entstand nach ersten Erkenntnissen kein weiterer Sachschaden auf dem Gelände von Eifel-Holz. (chris)

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