Das neue weiße Outfit trägt auf den Ärmeln die aufgestickten Wörter „Ketchup“ und „Mayonnaise“. Zusätzlich erhielt Manneken Pis eine Ehrenauszeichnung des nationalen Berufsverbands der belgischen Frittenbudenbetreiber (Unafri).
Der eigentlichen Kostümübergabe ging eine Zeremonie im Brüsseler Rathaus voraus. Mit dabei waren unter anderem Marc Guebel, Präsident des Ordens der Freunde von Manneken Pis, sowie Vertreter der Brüsseler Politik und der belgischen Frittenkultur, darunter Unafri-Präsident Bernard Lefèvre.
Bei der Feier stand vorrangig eine Gemeinsamkeit im Mittelpunkt: Sowohl Manneken Pis als auch die belgische Fritte sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. „Beide sind weltweit bekannt und bringen Menschen zusammen“, hieß es während der Zeremonie.
Für Marc Guebel ist das neue Kostüm deshalb mehr als ein humorvolles Outfit. „Heute trägt er dieses Kostüm mit großem Stolz“, sagte der Präsident des Ordens der Freunde von Manneken Pis. „Nicht, weil es elegant ist – obwohl es das ist. Sondern weil er symbolisch für Frauen und Männer steht, die mit Leidenschaft arbeiten.“
Nach der Zeremonie zog die Gesellschaft, begleitet von einer Blaskapelle, vom Grand-Place zum Manneken Pis. Dort wurde das neue Kostüm vor rund 100 Zuschauern offiziell präsentiert. (belga/calü)

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