Das Konzept wurde bereits 2021 erstmals im belgischen Gent eingeführt. Fünf Jahre später zieht Colruyt nun Bilanz und hat sein Geschäftsmodell angepasst.
Nach Angaben des Unternehmens hat sich gezeigt, dass vollautomatische Geschäfte wirtschaftlich am besten funktionieren, wenn sie direkt an einen klassischen Okay-Supermarkt angeschlossen sind. Ein solcher Markt soll deshalb ebenfalls in Etterbeek entstehen.

Gleichzeitig trennt sich Colruyt von zwei der bislang drei Okay-Direct-Filialen in Gent. Beide Geschäfte werden geschlossen, weil sie unabhängig von einem herkömmlichen Supermarkt betrieben wurden.
„Heute ist klar, dass das Modell mit einem Okay Direct direkt neben einem klassischen Markt am besten funktioniert. So können wir beide Geschäfte gleichzeitig beliefern und unser Personal flexibler einsetzen“, erklärt An Martel, Leiterin der Okay-Supermärkte.
Rund um die Uhr geöffnet
Das Konzept richtet sich vorwiegend an Kunden in städtischen Gebieten. Die automatisierten Geschäfte kommen vollständig ohne Verkaufspersonal aus und sind 24 Stunden am Tag geöffnet. „Die Kunden können dadurch noch flexibler einkaufen und betrachten das Geschäft gewissermaßen als ihren Kühlschrank“, sagt Martel.
Der Einkauf erfolgt vollständig digital: Kunden betreten den Laden mit ihrer Bankkarte, entnehmen die gewünschten Produkte aus intelligenten Regalen und erhalten nach dem Einkauf automatisch ihren Kassenbon. (belga/calü)

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