Zidane wird das Amt zum 1. August antreten, seine Premiere feiert er zum Start der Nations League am 25. September in der Türkei. „Ich habe es schon oft gesagt: Es gibt nichts Größeres als die französische Nationalmannschaft. Es ist daher eine Freude und natürlich eine große Ehre, Trainer dieser französischen Nationalmannschaft zu werden. Es ist auch eine große Verantwortung“, sagte Zidane. Er habe „große Ambitionen“ mit Les Bleus.
Das nächste große Ziel wird die Europameisterschaft 2028 in Großbritannien und Irland, anschließend steht die Weltmeisterschaft 2030 in Spanien, Portugal, Marokko und Südamerika im Fokus. Deschamps hatte nach 14 Jahren als Nationaltrainer im Spiel um Platz drei bei der WM in Nordamerika seinen letzten großen Auftritt, Frankreich verlor 4:6 gegen England. Der 57-Jährige hatte sein Land 2018 zum Titelgewinn geführt und nun auf eigenen Wunsch aufgehört.
Die Referenzen von Zidane sind erstklassig. Als Spieler war er Weltmeister 1998 und Europameister 2000, als Trainer dann gewann er mit Real Madrid dreimal die Champions League (2016 bis 2018), zweimal die damalige Klub-WM und zweimal die spanische Meisterschaft - die zweite (2020) in seiner allerdings weniger erfolgreichen zweiten Amtszeit bei den Königlichen von 2019 bis 2021. Seitdem wartete Zidane, bis der Platz an der Seitenlinie von Les Bleus frei wird.
Er ist der 18. Nationaltrainer in der Geschichte Frankreichs, die Zusammensetzung seines Trainerstabs wird der gebürtige Marseiller Anfang September bekannt geben. Die Berufung von Zidane erfülle „den französischen Fußballverband mit großem Stolz“, betonte Verbandspräsident Philippe Diallo. Es komme nun zum „Zusammentreffen einer Legende in der Geschichte der Bleus, der zu einem der erfolgreichsten und angesehensten Trainer seiner Generation geworden ist, mit einer Nationalmannschaft von seltenem Potenzial, die von höchsten Ambitionen angetrieben wird“. (sid/calü)

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