Der Großeinsatz begann gegen 18.30 Uhr. Zahlreiche Polizeikräfte der Zonen Lanaken-Maasmechelen und Bilzen-Hoeselt-Riemst rückten zum Outlet-Center aus. Unterstützung erhielten sie von Sprengstoffspürhunden der föderalen Polizei, die das gesamte Gelände absuchten.
Während die Polizei die Zufahrten zum Parkplatz absicherte, wurden die Besucher aufgefordert, das Einkaufszentrum zu verlassen. Das Verkaufspersonal musste zunächst noch in den Geschäften bleiben. Auch Gäste der Restaurants und Cafés auf dem Gelände mussten ihre Plätze räumen.
Wie die Staatsanwaltschaft Limburg mitteilte, war per E-Mail eine Bombendrohung eingegangen. Die Nachricht war nicht nur an Maasmechelen Village, sondern an rund 100 weitere Empfänger, darunter mehrere Unternehmen, verschickt worden.
„Im Laufe des Tages wurde entschieden, auf Nummer sicher zu gehen und das Maasmechelen Village kurz vor Ladenschluss zu durchsuchen. Die Suche verlief negativ, sodass das Gelände anschließend wieder freigegeben werden konnte“, erklärte Sprecherin Laura Vanhoudt von der Staatsanwaltschaft Limburg.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll das Einkaufszentrum am Dienstagmorgen wieder regulär öffnen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Maasmechelen Village evakuiert werden musste. Im Dezember 2024 war in Lanklaar (Dilsen-Stokkem) ein verdächtiges Paket entdeckt worden. Damals wurde das Einkaufszentrum ebenfalls vorsorglich geräumt. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Attrappen-Sprengsatz handelte, der nach einer Militärübung versehentlich liegen geblieben war. Die Evakuierung hatte damals erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Region verursacht. (belga/calü)

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