DG und Flandern bauen Zusammenarbeit aus – Von Krankenhausreform bis Digitalisierung

<p>Vertreter des PDG und des flämischen Parlaments trafen sich in Brüssel. Zweite von links: PDG-Präsidentin Patricia Creutz-Vilvoye, daneben Parlamentspräsidentin Freya Van den Bossche.</p>
Vertreter des PDG und des flämischen Parlaments trafen sich in Brüssel. Zweite von links: PDG-Präsidentin Patricia Creutz-Vilvoye, daneben Parlamentspräsidentin Freya Van den Bossche. | Foto: Stefan De Wilde/Flämisches Parlament

Künftig wollen beide Seiten u.a. bei der Raumordnung, der Digitalisierung, der Beschäftigung, dem sozialen Wohnungsbau, dem Umgang mit Hitzewellen sowie bei der Krankenhausreform enger zusammenarbeiten. Auch das Einstein-Teleskop und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bleiben gemeinsame Schwerpunkte.

Aus dem Bericht der DG-Regierung geht hervor, dass die Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren in den meisten Bereichen planmäßig verlief. Insgesamt umfasst sie 16 Politikfelder – von Unterricht und Kultur über Gesundheit bis hin zu Digitalisierung und Raumordnung.

<p>Vertreter des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft nahmen in Brüssel an den Beratungen mit dem Flämischen Parlament teil. Im Mittelpunkt standen die Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit und die gemeinsamen Schwerpunkte bis 2028.</p>
Vertreter des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft nahmen in Brüssel an den Beratungen mit dem Flämischen Parlament teil. Im Mittelpunkt standen die Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit und die gemeinsamen Schwerpunkte bis 2028. | Foto: Stefan De Wilde/Flämisches Parlament

Doch nicht überall verlief die Kooperation jedoch reibungslos. Der Bericht nennt Personalengpässe, unterschiedliche Verwaltungsstrukturen sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der belgischen EU-Ratspräsidentschaft als Gründe für Verzögerungen. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind den Angaben zufolge u.a. neue Kooperationen in der Jugendpolitik, bei der Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigung sowie bei der automatischen Anerkennung von Hochschuldiplomen vorgesehen. Beide Seiten wollen auch den Austausch zwischen ihren Verwaltungen weiter intensivieren. (red/sc)

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