Forem-Generaldirektorin Raymonde Yerna bezeichnete den Orientascan als „digitales Eingangstor“. Das Tool soll eine erste Entscheidungshilfe bieten und es ermöglichen, die berufliche Orientierung auch aus der Ferne vorzubereiten.
Jedes Jahr melden sich nach Angaben des Forem rund 55.000 Menschen erstmals bei der Arbeitsverwaltung an. Fast die Hälfte von ihnen ist jünger als 30 Jahre. Eine gezielte Beratung sei wichtig, um sie schneller in den Arbeitsmarkt und in Berufe mit Fachkräftebedarf zu bringen, erklärte Yerna.
Die Nutzer beantworten zunächst eine Reihe von Fragen zu ihrem bisherigen Werdegang und ihrem Profil. Anschließend erhalten sie Empfehlungen, verlässliche Informationsquellen, praktische Hilfsmittel und Hinweise auf passende Beratungsangebote.
Der Orientascan ersetze dabei nicht das persönliche Gespräch mit einem Berater, betonte Yerna. Er solle vielmehr die eigene Reflexion erleichtern, Gespräche vorbereiten und den Zugang zu einer individuellen Begleitung ermöglichen.
Auch Jeholet hob die Bedeutung der Berufsorientierung hervor. Je schneller Menschen klare Informationen über Berufe, Ausbildungen und Branchen mit Personalbedarf erhielten, desto gezielter könnten sie Entscheidungen für ihre Zukunft treffen. Die Erhöhung der Beschäftigungsquote in der Wallonie sei eine Priorität der laufenden Legislaturperiode.
Seit seiner Einführung wurde der Orientascan bereits mehr als 4.500 Mal aufgerufen. Das Angebot ist kostenlos über die Internetseite der Carrefours et Cités des Métiers zugänglich. (belga/rt)

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