Die belgischen Konsulardienste versuchen derzeit, Kontakt zu den Vermissten herzustellen. Sie stünden zudem Menschen zur Verfügung, die keine Nachrichten von Angehörigen in der betroffenen Region hätten, erklärte Prévot.
„Spanien ist für viele Belgier eine zweite Heimat, weil sie dort leben oder einen Teil ihres Lebens mit dem Land verbunden haben“, schrieb der Minister auf X.
Der schwere Waldbrand war am Donnerstagabend nahe Almería in Andalusien ausgebrochen. Nach Angaben des Präsidenten der Regionalregierung, Juan Manuel Moreno Bonilla, kamen mindestens elf Menschen ums Leben. 19 weitere Personen gelten als vermisst.
Zuvor hatten die Behörden von sechs Todesopfern in der Gemeinde Los Gallardos berichtet. Einige Menschen wurden demnach in ihren Fahrzeugen gefunden.
Bewohner mehrerer Viertel mussten ihre Häuser verlassen. Zwei Menschen wurden ins Krankenhaus gebracht, darunter eine Frau mit Verbrennungen und eine weitere Person mit einer Rauchvergiftung.
Rund 150 Feuerwehrleute und fünf Tanklöschfahrzeuge waren in der Nacht zum Freitag im Einsatz. Auch die militärische Nothilfeeinheit UME soll eingesetzt werden.
Spanien wird derzeit von einer neuen Hitzewelle erfasst. Mehrere Gebiete Andalusiens waren in den vergangenen Tagen in die orangefarbene Warnstufe versetzt worden. (belga/rt)

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