Krankenhausreform: ProDG begrüßt Sonderregelung für Krankenhäuser in der DG

<p>Blick auf das Krankenhaus von Eupen</p>
Blick auf das Krankenhaus von Eupen | Foto: David Hagemann

Die ProDG-Co-Vorsitzenden bedanken sich bei Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) „für ihre kluge Verhandlungsstrategie und ihren unermüdlichen Einsatz auf Ebene der Gesundheitsminister unseres Landes“.

„Es freut uns, dass die anderen Parteien die Bedeutung dieser Sonderregelung unterstreichen. Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass diese Ausnahme keineswegs selbstverständlich war“, erklärt Elke Comoth laut einer Mitteilung. Der ursprüngliche Expertenbericht zur Krankenhausreform habe ausdrücklich keine Ausnahmeregelungen vorgesehen – auch nicht für die Deutschsprachige Gemeinschaft. Die ursprünglich vorgeschlagenen Kriterien hätten dazu geführt, dass die Krankenhäuser in St.Vith und Eupen ihren Status als Allgemeinkrankenhäuser verlieren. Damit wäre auch die wohnortnahe Akut- und Notfallversorgung in deutscher Sprache weggebrochen. „Genau deshalb hatte Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg bereits zu Beginn der Verhandlungen deutlich gemacht, dass die Vorschläge der Experten für Ostbelgien nicht akzeptabel sind.“, betonen die Co-Vorsitzenden. „Die Forderungen nach einer wohnortsnahen Gesundheits- und Akutversorgung in deutscher Sprache ist kein Nice-to-have. Die erzielte Sondergenehmigung auf Grundlage von sprachlicher und geographischer Lage, sichert die Gesundheitsversorgung der deutschsprachigen Bevölkerung Belgiens“, ergänzt Co-Vorsitzende Liesa Scholzen.

Für ProDG ist die Arbeit jedoch noch nicht abgeschlossen. In den kommenden Monaten müssten wichtige Detailfragen geklärt werden, insbesondere zum Leistungsangebot der künftigen Allgemeinkrankenhäuser, zu den Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Krankenhäusern und zu einer angemessenen Finanzierung kleinerer Standorte. „Wir wünschen Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg weiterhin viel Erfolg bei diesen wichtigen Verhandlungen“, schreiben die ProDG-Co-Vorsitzenden. (red/sc)

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