DG-Minister Gregor Freches und NRW-Staatssekretärin sprechen über engere Zusammenarbeit im Sport

<p>DG-Sportminister Gregor Freches traf sich mit der NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz (rechts), zu einem ersten bilateralen Austausch über eine engere Zusammenarbeit im Sport.</p>
DG-Sportminister Gregor Freches traf sich mit der NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz (rechts), zu einem ersten bilateralen Austausch über eine engere Zusammenarbeit im Sport. | Foto: Natacha Freisen/Kabinett Freches

Das Treffen diente dazu, gemeinsame Herausforderungen zu erörtern, Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten einer strukturierten Zusammenarbeit auszuloten, wie es in einer Mitteilung aus dem Kabinett Freches heißt.

Im Gespräch standen u.a. die Traineraus- und Weiterbildung, der Schwimmunterricht sowie die Ausbildung von Schwimmlehrkräften. Gerade in diesem Bereich sehen beide Seiten konkrete Anknüpfungspunkte für einen vertieften Erfahrungsaustausch und mögliche gemeinsame Projekte. Ein weiteres Thema war das NRW-Konzept der Sportschulen. Staatssekretärin Milz stellte die Erfahrungen ihres Landes vor und erläuterte, wie Talente frühzeitig gefördert und schulische sowie sportliche Entwicklung miteinander verbunden werden können. Auch die Bedeutung des Ehrenamts nahm im Gespräch breiten Raum ein. Diskutiert wurden Möglichkeiten, bei Infoveranstaltungen oder Sprechstunden enger zusammenzuarbeiten und Ehrenamtliche noch gezielter zu unterstützen. Darüber hinaus tauschten sich beide Gesprächspartner über das deutsche Präventionsprogramm „Safe Sport“ sowie über Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt im Sport aus. „Der Austausch machte deutlich, dass beide Regionen vor ähnlichen Herausforderungen stehen und voneinander profitieren können“, heißt es in der Mitteilung. Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen der DG und NRW institutionell gestärkt werden kann. Bislang besteht zwischen beiden Sportverwaltungen kein offizielles Zusammenarbeitsabkommen. Das erste bilaterale Treffen soll daher den Ausgangspunkt für eine engere Kooperation bilden. „Nordrhein-Westfalen verfügt über wertvolle Erfahrungen in vielen Bereichen der Sportpolitik. Gleichzeitig bringen auch wir als kleine Gemeinschaft eigene Stärken und Ideen ein. Der direkte Austausch eröffnet Chancen, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln“, wird Minister Freches in der Mitteilung zitiert. „Gerade beim Schwimmunterricht oder in der Aus- und Weiterbildung von Trainerinnen und Trainern gibt es konkrete Themen, bei denen eine Zusammenarbeit beiden Seiten einen Mehrwert bieten kann. Diesen Weg möchten wir nun weiterverfolgen.“ Als nächster Schritt werden beide Verwaltungen Informationen zu den besprochenen Themen austauschen und prüfen, in welchen Bereichen eine vertiefte Zusammenarbeit oder ein formelles Kooperationsabkommen sinnvoll umgesetzt werden kann. (red/sc)

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