Hintergrund ist der Vorfall vom Freitag, bei dem ein Züchter 14 seiner 26 Schafe tot auffand; fünf weitere Tiere mussten eingeschläfert werden. Die vor Ort gesicherten Spuren deuten stark auf einen Wolfsangriff hin, eine Bestätigung durch DNA-Analysen des Wolfsnetzwerks steht jedoch noch aus.
Von der Verordnung betroffen sind zwischen
Grund für die Maßnahme sind auch die zahlreichen Ferienlager in der Region: Bis Ende August sind
Der Bürgermeister betonte, mehrere Lagerverantwortliche hätten nach dem Vorfall ihre Sorge geäußert. Ziel sei es, die Sicherheit der Jugendlichen zu erhöhen, ohne die sorgfältig vorbereiteten Ferienlager absagen zu müssen. Da niemand garantieren könne, dass keinerlei Risiko durch einen Wolf bestehe, halte er Vorsichtsmaßnahmen für gerechtfertigt.
Ausnahmen gelten unter anderem für Rettungsdienste, Polizei, Forstpersonal und andere zuständige Behörden. Die Verantwortlichen der Jugendgruppen müssen die Teilnehmer über die neuen Regeln informieren und deren Einhaltung sicherstellen. Die Verordnung soll im kommenden Sommer überprüft werden. (jj)

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