Angekündigt wurde die Lieferung der Dieselbusse am Montagmorgen bei einer offiziellen Zeremonie. Anwesend waren unter anderem der Brüsseler Ministerpräsident Boris Dilliès (MR), STIB-CEO Brieuc de Meeùs und der ukrainische Botschafter Yaroslav Melnyk.
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um zwölf Meter lange Standardbusse des Typs Van Hool A330. Sie wurden zwischen 2010 und 2011 in Betrieb genommen und haben jeweils rund 700.000 Kilometer zurückgelegt. Die Busse wurden im Zuge der Elektrifizierung des STIB-Busnetzes ausgemustert.
Die meisten Fahrzeuge sind noch einsatzfähig. Vor dem Transfer sollen sie technisch überprüft werden.
In der Ukraine könnten die Busse zunächst zur Verstärkung lokaler öffentlicher Verkehrsnetze eingesetzt werden. Denkbar sind aber auch andere Verwendungen im Kontext des Krieges. So wurden zuletzt rund 400 Busse aus der Region Île-de-France in mobile Einheiten umgewandelt, die Menschen in Notsituationen Wärme, Internetverbindung und weitere wichtige Dienste bieten können.
Einige der Brüsseler Busse sind nicht mehr fahrbereit. Sie sollen als Ersatzteillager dienen oder anderweitig genutzt werden – etwa als Schutzraum.
Die Fahrzeuge sollen in einem Konvoi auf dem Straßenweg bis zur polnisch-ukrainischen Grenze gebracht werden. Dafür wird vor allem Personal der STIB eingesetzt.
Brüssels Ministerpräsident Boris Dilliès betonte bei der Zeremonie die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Anstrengung zugunsten der Ukraine. Zugleich begrüßte er den konkreten Beitrag Brüssels durch die Lieferung der 36 Fahrzeuge. (belga/rt)

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