Die Historie Tschechiens ist eine faszinierende Erzählung von glanzvollen Aufstiegen zum Zentrum eines Kaiserreichs, tiefgreifenden religiösen Umbrüchen und dem beharrlichen Streben nach nationaler Souveränität im Herzen Europas. Genau dieses moderne, aber tief in seiner Geschichte verwurzelte Land stand im Fokus der vollgepackten Reise.
Den Auftakt der Exkursion bildete die „Goldene Stadt“ Prag. Die Gruppe erkundete die malerische Prager Altstadt, die Kleinseite, das Wallensteinviertel und den imposanten Hradschin. Bei den Führungen standen zudem das historische jüdische Viertel, der bedeutsame Wenzelsplatz und natürlich das Wahrzeichen der Stadt, die Karlsbrücke, auf dem Programm. Mit einer Schifffahrt auf der Moldau und einem stimmungsvollen Folkloreabend verabschiedete sich die Gruppe aus der Hauptstadt. Anschließend ging es abseits der großen Touristenströme weiter in den Süden des Landes. In Tábor tauchten die Reisenden in die bewegte hussitische Vergangenheit der Stadt ein und genossen das ganz eigene Flair der malerischen historischen Altstadt. Weitere kulturelle Höhepunkte waren die beeindruckende Außenbesichtigung des märchenhaften Schlosses Hluboká (Frauenberg) sowie der Besuch der UNESCO-Welterbestadt Český Krumlov (Krumau) mit ihrer imposanten Schlossanlage. Auf dem Weg in das berühmte böhmische Bäderdreieck machte die wissbegierige Gruppe zudem Halt in Pilsen, wo unter anderem die Große Synagoge – die zweitgrößte Europas – besichtigt wurde. Den krönenden Abschluss der Reise bildete schließlich das mondäne Marienbad. Am Ende der Woche blickten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreuse auf eine intensive Zeit voller neuer Eindrücke zurück. „Neben den wertvollen historischen Erkenntnissen war es nicht zuletzt das harmonische Miteinander und die tolle Gemeinschaft, die diese Studienreise für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis machten“, beschreibt die VHS die Studienreise. (red/nico)

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