15 Schüsse gab die Mannschaft gegen Ägypten (1:1) ab, 23 gegen den Iran (0:0) und sogar 35 beim überzeugenden 5:1-Erfolg über Neuseeland. Nur die bereits ausgeschiedene Türkei kam mit 70 Abschlüssen annähernd an diesen Wert heran. Kanada und Kolumbien folgen mit jeweils 59 Versuchen. Achtelfinalgegner Senegal (Mittwoch, 22 Uhr belgischer Zeit) belegt mit 49 Abschlüssen Rang acht.
Trotz der hohen Anzahl an Torschüssen offenbart die Statistik aber auch eine Schwäche der Belgier. Aus den 73 Versuchen resultierten lediglich sechs Treffer – eine Erfolgsquote von acht Prozent. Unter den Mannschaften, die das Achtelfinale erreicht haben, sind nur Kolumbien (7 Prozent), Kap Verde (6 Prozent) und Ecuador (4 Prozent) noch weniger effizient. Deutlich treffsicherer präsentierten sich dagegen Japan (26 Prozent), die Niederlande (25 Prozent) und Norwegen (24 Prozent).
Auch in anderen Bereichen liefert die FIFA interessante Zahlen. Bei der Passgenauigkeit kommt Belgien auf 88 Prozent erfolgreiche Zuspiele und liegt damit auf Rang zwölf. Spitzenreiter sind Portugal und Spanien mit jeweils 92 Prozent. Senegal erreicht ebenfalls 88 Prozent.
Beim Gegenpressing, also der Zeit, die eine Mannschaft nach Ballverlust benötigt, um den Ball zurückzuerobern, schneiden die Roten Teufel besser ab. Mit durchschnittlich 39,11 Sekunden belegen sie den sechsten Platz. Nur die Türkei, Spanien, England, die Schweiz und die USA arbeiten nach Ballverlust noch aggressiver. Senegal rangiert mit durchschnittlich 45,34 Sekunden auf Platz 16.
Auch bei der Laufleistung bewegt sich Belgien im oberen Mittelfeld. Durchschnittlich legten die Roten Teufel in der Gruppenphase 114,98 Kilometer pro Spiel zurück und belegen damit Rang elf. Senegal kommt auf 113,28 Kilometer. Die laufstärkste Mannschaft des Turniers sind bislang die USA mit durchschnittlich 119,54 Kilometern pro Partie vor Deutschland (118,85) und der Türkei (116,94). (belga/calü)

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