Bemerkenswert ist dabei, dass während der Ferien die täglichen Schulwege weitgehend wegfallen. Dennoch wurden allein im vergangenen Jahr zwischen Juni und September 22 Unfälle mit Kindern als Fußgängern registriert – statistisch gesehen mehr als einer pro Woche.
Nach Angaben der AWSR ändern sich in den Sommermonaten die Bewegungsgewohnheiten der Kinder deutlich. Sie legen mehr Wege zu Fuß zurück, sind häufig gemeinsam mit Freunden unterwegs und bewegen sich dabei oft in einer Umgebung, die ihnen nicht vertraut ist. Das erhöht das Unfallrisiko.
Die Verkehrssicherheitsagentur empfiehlt deshalb, Ausflüge und Wege sorgfältig zu planen. Eltern und Betreuer sollten möglichst ruhige Straßen mit Gehwegen und sicheren Überquerungen wählen und stark befahrene Verkehrsachsen meiden.
Sind Kinder in Gruppen unterwegs – etwa bei Ferienlagern oder Sportcamps –, sollten die Begleitpersonen besonders auf die Einhaltung der Verkehrsregeln achten. Die AWSR rät, jeweils eine Aufsichtsperson an der Spitze und eine weitere am Ende der Gruppe einzusetzen, um den Überblick zu behalten und Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Ferner empfiehlt die Agentur, Kinder auch tagsüber mit fluoreszierender Kleidung oder gut sichtbaren Accessoires auszustatten. Eine bessere Sichtbarkeit könne entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren