Im Mittelpunkt der Reise standen das Wracktauchen, die Flora und Fauna des Roten Meeres sowie die Ausbildung im Umgang mit Nitrox. Dieses mit Sauerstoff angereicherte Atemgemisch kann das Risiko der Dekompressionskrankheit verringern. Die Ausbildung hatte bereits einige Wochen zuvor im Klubheim in der Eupener Unterstadt begonnen und wurde während der ersten Tauchgänge abgeschlossen. So konnten alle Teilnehmer die weiteren Tauchgänge mit Nitrox absolvieren. Zu den eindrucksvollsten Stationen gehörte laut Mitteilung die Thistlegorm, eines der bekanntesten Wracks im Roten Meer.

Das Schiff wurde am 6. Oktober 1941 versenkt und später von Jacques-Yves Cousteau wiederentdeckt. Noch heute sind dort unter anderem Motorräder, Munitionskisten und Lastwagen zu sehen. Auch die Rosalie Moller, die nach der Versenkung der Thistlegorm ebenfalls angegriffen wurde, stand auf dem Programm. Da sie in rund 50 Metern Tiefe liegt, konnten nur entsprechend ausgebildete Taucher dieses Wrack erkunden. Neben den Wracks boten die Riffe eine große Vielfalt: Korallen, Anemonen, Schildkröten, Rochen, Tintenfische und für einige Taucher sogar ein Manta gehörten zu den Eindrücken. Ein weiterer Höhepunkt waren die Brother Islands, die wegen ihrer Strömungen und ihres Fischreichtums zu den bekanntesten Tauchplätzen des Roten Meeres zählen. (red/kupo)

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