Zwar blieben die genauen Details der Regelung noch abzuwarten, dennoch bewertet die SP Ostbelgien die Entscheidung als essenziellen Schritt für die Sicherung einer wohnortnahen medizinischen Versorgung sowie der Notfallversorgung in deutscher Sprache.
Die Sondergenehmigung für die Krankenhäuser in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zeige, dass die besondere geografische und sprachliche Situation die nötige Berücksichtigung erfährt. Doch die SP Ostbelgien warnt dennoch davor, dass der Teufel im Detail liegt. „Wir bedanken uns als SP Ostbelgien ausdrücklich beim zuständigen föderalen Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) für sein offenes Ohr gegenüber den Anliegen der Ostbelgierinnen und Ostbelgier. Er hat den Kompromiss für die DG ermöglicht“, so Parteipräsidentin Linda Zwartbol. Die SP Ostbelgien werde die weiteren Verhandlungen aufmerksam verfolgen und sich weiterhin für eine starke und wohnortnahe Gesundheitsversorgung in Ostbelgien einsetzen. Bereits seit Monaten richtet die SP-Fraktion mit ihren Abgeordneten Björn Klinkenberg und Charles Servaty vielerlei Fragen zur Thematik der Krankenhausreform an die DG-Regierung und sorgt dafür, dass auch die breite Bevölkerung kontinuierlich über den Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten wird, heißt es abschließend in einer Pressemitteilung. (red/sc)

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