Mehr als die Hälfte der Belgier fährt mit dem Auto in den Urlaub

<p>Mehr als die Hälfte der Belgier reist in diesem Sommer mit dem Auto in den Urlaub.</p>
Mehr als die Hälfte der Belgier reist in diesem Sommer mit dem Auto in den Urlaub. | Foto: belga

Für die Erhebung wurden 1.000 Belgier über 18 Jahre befragt. Auffällig ist, dass Männer deutlich häufiger selbst ans Steuer greifen als Frauen. Während 42 Prozent der Männer die Fahrt in den Urlaub übernehmen, sind es bei den Frauen lediglich elf Prozent.

Auch regional zeigen sich Unterschiede. Wallonen entscheiden sich im Durchschnitt für näher gelegene Reiseziele als Flamen. Jeder dritte Wallone fährt zwischen 500 und 1.000 Kilometer weit, bei den Flamen trifft dies nur auf jeden Vierten zu.

Sorgen bereitet Vias allerdings das Pausenverhalten vieler Urlauber. Obwohl Experten empfehlen, spätestens alle zwei Stunden eine Rast einzulegen, macht jeder fünfte Autofahrer erst dann Halt, wenn bereits erste Ermüdungserscheinungen auftreten. Andere verzichten ganz auf eine feste Planung von Pausen und stoppen nur zum Tanken, Essen oder für einen Toilettengang.

Das Institut rät Urlaubern daher, vor der Abfahrt den Reifendruck zu kontrollieren, sich nicht unter Zeitdruck zu setzen und spätestens alle zwei Stunden eine Pause einzulegen.

Zudem erinnert Vias an besondere Verkehrsregeln im europäischen Ausland. In Frankreich wurden auf einigen Autobahnen Mautstellen ohne Schranken eingeführt. Die Gebühren müssen dort innerhalb von 72 Stunden online, per elektronischem Mautgerät oder in bestimmten Tabakgeschäften bezahlt werden. Ähnliche Regelungen gelten inzwischen auch in Italien. Dort öffnen sich an manchen Mautstationen die Schranken sogar automatisch, ohne dass zuvor bezahlt wurde. Wer die Gebühr anschließend nicht online begleicht, riskiert ein Bußgeld. (belga/calü)

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