Im Mittelpunkt standen die Zukunft der EU-Förderung für Grenzregionen sowie die Zusammenarbeit in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energie und autonomes Fahren, wie es in einer Mitteilung heißt. PDG-Präsidentin Patricia Creutz-Vilvoye (CSP) betonte demnach die Bedeutung konkreter grenzüberschreitender Projekte für die Bürger.
Vorgestellt wurde u.a. das Interreg-Projekt „CAPACITI“, das den Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Großregion stärken soll. Der Europaabgeordnete Pascal Arimont (CSP/EVP) warnte zugleich vor möglichen Kürzungen der EU-Regionalförderung im künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen und rief dazu auf, sich für eine starke Förderung der Regionen einzusetzen. Der IPR verabschiedete außerdem Empfehlungen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts. Gefordert werden unter anderem eine einfachere Anerkennung von Qualifikationen, klarere Regeln für Telearbeit und eine engere Zusammenarbeit der Verwaltungen. Weitere Empfehlungen betreffen die Zusammenarbeit bei erneuerbaren Energien und automatisiertem Fahren. Für die Regierungen der Großregion berichtete Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) über die laufende belgische Präsidentschaft der Großregion. Themen sind unter anderem Mobilität, Hochwasserschutz, grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung, Sportförderung und das Einstein-Teleskop. Zum Abschluss verwies Creutz-Vilvoye auf ein doppeltes Jubiläum: das 75. Plenum des IPR und 40 Jahre parlamentarische Zusammenarbeit in der Großregion. Die Präsidentschaft des IPR geht im zweiten Halbjahr 2026 an das wallonische Parlament über. (red/sc)

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