Fotografin Jenny Klestil, die aus dem Rheinland stammt und 2024 in die Region gezogen ist, gibt Einblicke in ihre Shootings und zeigt „Menschen mit sichtbaren oder unsichtbaren Handicaps, mit psychischen oder sozialen Herausforderungen, Menschen, die sich ihren Platz in unserer leistungsorientierten Gesellschaft oft härter erkämpfen müssen und trotzdem jeden Tag zeigen, wie wertvoll Zugehörigkeit ist“.
Sie erklärt: „Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Seine Stärken, Herausforderungen, Erfahrungen, Träume und Sichtweisen. Genau diese Unterschiedlichkeit macht unsere Gesellschaft bunt, lebendig und wertvoll. Mit meiner Kamera möchte ich Menschen sichtbar machen, Brücken bauen und zeigen, dass Vielfalt keine Ausnahme ist, sondern längst Teil unseres Alltags. Es geht um Mut, Zusammenhalt, Wertschätzung und darum, einander mit Offenheit zu begegnen.“ Im Rahmen der Inklusionsausstellung werden etwa 100 Menschen abgebildet. Privatpersonen und zahlreiche ostbelgische Einrichtungen wie Tagesstätten oder Wohn- und Pflegezentren, beteiligen sich.

„Es ist ein rein ehrenamtliches Projekt“, betont Jenny Klestil, die Fototermine, Fahrten, Bearbeitungen und Organisation selbst übernimmt. Verschiedene Stiftungen und Firmen haben bereits ihre finanzielle Unterstützung, insbesondere für die Produktionskosten der Bilder und das „Drumherum“ der Ausstellung, zugesagt.
Trotzdem sind die Kosten noch nicht alle gedeckt, sodass sich Jenny Klestil über weitere Unterstützungsformen freuen würde. Nach der Vernissage am 29. Oktober wird die Ausstellung während drei Wochen im Triangel St.Vith gezeigt. Es ist geplant, dass sie im Anschluss in Ostbelgien und darüber hinaus auf Wanderschaft geht. Kontakt unter info@klestil.de (ab)

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